Hallo Carmino. Zu viel Calcium als Ursache für Arteriensklerose schliesse ich bei mir aus. Obwohl ich viele Milchprodukte esse hatte ich einen Calciummangel ,(Vollblutmessung 51)den ich aktuell auffülle, Calciumcitrat in Kombination mit Vitamin D und K2.
Forum:Gesundheit - Übertraining - Viele Marathonläufer haben kranke Gefäße
Guten Morgen Thomas,
du hast ja die weichen Plaques wegbekommen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich lasse ja jährlich meine Halsschlagadern kontrollieren, nehme nicht wenige NEMs (u.a. Citrullin und Arginin). Weißt du zufälligerweise, in welchem Zeitraum sich Plaques bilden? Also so von jetzt auf gleich oder über Jahre.
Und wie misst man die weichen Plaques, daran kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern?
Liebe Grüße, Nicole
Hi Nicole. Ich würde sagen, die Plaques bilden sich über Jahre. Ausgangsbasis ist eine Disfunktion des Endothels, der Innenseite der Gefäße. Dadurch kommt es zu einer Immunreaktion mit Entzündungen und Reperaturprozessen. Hierzu wird unter anderem Cholesterin herangezogen und es bilden sich die weichen Plaques, die nach Abklingen der Immunreaktion sich wieder abbauen. Hält die Disfunktionalität und damit auch die Immunreaktion an, verstärken sich diese Plaques und im weiteren Verlauf kalzifizieren sie.
Sichtbar kann man diese Plaques über ein CardioCT machen, oder klassischerweise bei einer endoskopischen Untersuchung, z.B. einem Herzkatheder. In wieweit man bei einer Ultraschalluntersuchung, oder einer Dopplersonografie zwischen festen und weichen Belägen unterscheiden kann, weiss ich nicht, dazu müsstest du einen Arzt fragen.
Über eine Blutuntersuchung kann man die Plaques über ein Enzym nachweisen, dass diese produzieren, das LP PLA2, die Lipoprotein assoziierten Phospholipase A2. Dieses LP pla2 wird einerseits von den Plaques produziert, andererseits verstärkt es die Plaquebildung noch. Ist dieser Wert zu hoch, weist er auf Plaques hin und gibt auch die Stabilität dieser Plaques an. Je instabiler sie sind, desto höher ist eine Infarktwahrscheinlichkeit.
Leider messen Schulmediziner diesen Wert nicht, er ist ihnen sogar unbekannt! Für jeden Ernährungs- oder ganzheitlich arbeitenden Arzt, ist es aber ein Begriff und wird auch gemessen. Hinzu kommt, der Schulmediziner weiss auch nicht, wie er erhöhte Lp pla2 Werte senken soll;-)
Danke Thomas ![]()
Sabine69
931 Kommentare Angemeldet am: 29.01.2019Hallo zusammen,
weil es so schön passt und ich mich gerade nochmal mit mäßigem Verständniserfolg an dem Kuklinski-Mitochondrien-Buch "abarbeite":
"Bewegung ist gut und wichtig. Wehe, wenn sie in Langlauf- und Marathonbelastungen umschlägt, die dann zur Überschreitung von Schwellenwerten führen. Mt-Genschäden, Immunsuppression und Apoptoseaktivierungen sind die Folgen. Der Mensch braucht tägliche Muskelbelastungen, aber er ist kein Renntier!
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Manno Sabine, wenn du da man nicht einen Shitstorm auslöst, sehr mutig von dir![]()
Hallo Thomas,
da gibt es keine Gefahr, denn Dr. Kuklinski hat geschrieben: der Mensch ist kein Rennpferd. Dr. Kuklinski hat Recht! Dr. Strunz hat geschrieben: der Mensch ist ein Renntier. Dr. Strunz hat Recht, denn in der Antike sind die Läufer schneller als ein Pferd gelaufen (vor dem ersten Marathon in Griechenland musste der Läufer ca. 200 km laufen).
Viele Grüße
Roger
Moin Roger. Ob die Läufer der Antike den Normalfall des Menschen darstellten, wage ich zu bezweifeln. Eher war es wohl so, dass diese Läufer damals schon extreme Exoten waren. Der erste Marathonläufer brach im Ziel tot zusammen. Natürlich liefen die Menschen, hetzen das Wild, aber sie machten es nicht jeden Tag und sicher nicht über hunderte von Kilometern.
Hier ein Bericht zum antiken Marathon
Hier noxh einmal der komplette Link
Sabine69
931 Kommentare Angemeldet am: 29.01.2019Moin Thomas,
ich verlasse mich da mal voll auf die ausgezeichnete Magnesiumversorgung der Mitleser und natürlich Mitleserinnen.