Forum: Ernährung - Milch- Fette: C. Michalk & P. Böhm versus B. Kuklinski u. Julia Ross

 
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Claudia Ri 1291 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Habe den Text ziemlich schnell gechrieben, natürlich muss es da in einer Textstelle "mich" anstatt "ich" heißen. Die mangelnde Rechsscheibkorrektur ist einfach auch ein Zeitproblem und das Problem ggf. nach dem Scheiben von Texten die Verbindung verloren zu haben. Daher ist es oft rechtsschreibtechnisch recht chaotisch. Hoffe es ist zumutbar sich die Sachen entsprechend "richtig zu lesen". 

Claudia Ri 1291 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Off Topic / "Blah-Blah-Blah-Posting" meinerseits? / Einfach ggff. nicht lesen wegen Einsschlafgefahr und nur Off-Topic-Inhalten

Thorsten,

dein Ansatz ist mannchmal schon sehr intellektuell, außerdem scheinst Du ein Vertreter der Ortho-Linie zu sein, dei Ortho vor allem als ergänzendes Therapieverfahren zur Schulmedizin betrachtet. Du hattes ja auch schon mal Uwe Gröber zitiert, der bekannt ist und genau diese Linie vertritt. Dr. Strunz vertritt die klasische Ortho-Line ausgehend von den Arbeiten von Pauling, Klenner, Hoffer, etc... . Allein zwischen diesen beiden Ortho-Linien herrscht ein sehr großes Spanungsfeld, die einzelnen Standpunkte der beiden Linien sind in ihren theoretischen  Widersürüchen nicht auflösbar.

Ortho mit der Orientierung an der "Gröber-Linier" zusammen mit dem Anspruch einen intellektuellen Kick zu finden indem man die Gegenposition zu der Linie einnimmt -  die ein Dr. Strunz vertritt und seit jahren erfolgreich anwendet - muss einfach hier im Forum den totalen Crash ergeben.

Die meisten Foristen suchen ehr nach praktischen Lösungen, die auch in Hochdosisbereichen der klasischen Ortho-Linie zu finden sind als denn den intellektuellen Kick in der Betrachtung von sich wiedersprechenden Studien. Ich selbst habe mich total an die Linie von Pauling, Hoffer bis zu Dr. Strunz Strunz als modernes Update dieser Richtung gehalten, das war auch notwendig um mit Ortho überhaupt erfolgreich arbeiten zu können. Aus dieser Sichtweise heraus denke ich mir bei manchen beiträgen von Dir: Du bist da auf Deinem "Richtung Gröber - Ortho-Trip" und da ist dann einfach nix zu machen. Das liegt dann nicht unbedingt an der Starrköpfigkeit im der Forumsteilnehmer. Das kann auch  ich manchmal total vor den Kopf stoßen. 

Womöglich ist manches Thema von manchen Foristen gar nicht so dogmatisch wie Du das wahrnimmst, allerdings macht es auch genau Deine Grundposition recht schwierig da in einen wirklichen Austausch zu kommen. Viele machen da einfach im Vornherein dicht. (Es ist nicht so, dass ich das nicht nachvolliehen kann.)

Solltest du irgendeine Anspielung auf einen sehr bekannten Foristen gemacht haben, dann kann ich nur sagen: Der sieht das Thema mit Sicherheit sehr viel differenzierter als wie es ihm ggf. unterstellt wird.

Aus meiner Sichtweise heraus ist es eben nicht die Ortho-Linie die auch von Gräber vertreten wird oder etwa ein Chris Michalk - Moment mal, der macht da mit seinem Block echt einen verdannt guten Job, keine Frage - die Ortho definiert. Für mich ist das z. B Aabram Hoffer, der in den 70iger jahren des letzten Jahrhunderts die erste erfolgreiche orthomolekulare Therapie bei Chorea Huntington (gilt schulmedizinisch als unheilbar) und auch bei einer als damals unheilbaren Form von frühkindlicher Epilepsie anwandte. Und genau hier sind die Pnkte, wo Du z. B. sog. "Wunderheilungen" auf Ortho-Basis für Märchen hälst. Verschiedene Sichtweisen müssen da einfach total miteinander kollidieren, es geht dann nicht anders. Es gibt auch kein sinnvolles Szenario in welchem die Widersprüche aufgelöst werden könnten.    

Patricia D. 105 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Thorsten,

Will von manchen nicht verstanden/akzeptiert werden. Die kennen und propagieren nur ständig dogmatisch ihr bekanntes Schema-F.“

hast Du geschrieben. Ja, das gibt es in verschiedenen Bereichen, auch bezüglich der sogenannten Pandemie.

„ … einigen wenigen dogmatisch vernagelten Hirnis klar zumachen …“

Diese Ausdrucksweise gefällt mir nicht und würde ich nicht wählen, aber so lange es z.B. im Forum Infektion bezüglich der sogenannten Pandemie nur 2 sind, ist das doch zu verkraften. Vielleicht hilft ein bisschen Magnesium?



Thorsten St. 4301 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Claudia,

Du hast völlig recht, wenn es täglichen doing keine Auswirkungen hat und du damit klar kommst und den gewünschten Erfolg erzielt, ist es egal.

Mir geht es (seit Jahren) darum, einigen wenigen dogmatisch vernagelten Hirnis klar zumachen, dass LC/NC/Keto nicht wegen(!) der KH Abstinenz in Bezug auf IR/IS funktionieren, sonder wegen einer negativen Energiebilanz. Und um diese zu erreichen gibt es viele Wege.

Will von manchen nicht verstanden/akzeptiert werden. Die kennen und propagieren nur ständig dogmatisch ihr bekanntes Schema-F.

Von 2000 Fett-Kalorien nimmt ein KFA >30 aber auch bei 0 KH nicht ab/wird IS; zumindest nicht ohne exzessiven (Ausdauer)Sport.

 

LG Thorsten 

 

Claudia Ri 1291 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

GOMAD? Hatte ich noch nie zuvor von gehört. Denke mal es handelt sich dabei um Folgendes: 

https://www.healthline.com/health/food-nutrition/gomad-diet

(Da würde ich ehe von absehen. Allein schon wegen der Mengen an Milchzucker.) 

IR = Insulinresistenz  //  IS = Insulinsensibilität   (Das sind meine Interpretationen, denke erst einmal nicht dass die total daneben sind.)

"Insulinsensitiv wird man nicht durch KH-Abstinenz" Da gibt es diesen Artikel von Chris Michalk, mit Beispielen aus Studien wo genau diese Insulinsensitivität durch Kohlenhydrate wieder hergestellt wurde, einige Fallbeschreibungen existieren bei erfolgreicher Anwendung bei Leuten mit IR und D.m..

Das ist ein spannendes Thema, jedoch halte ich mich an meinen (eingescränkten) Erfahrungsschatz - außer diesen habe ich nicht viel - und orientiere mich an LC. Aus theoretischen Betrachtungen heraus sind manche Widersprüche sicher hochinteressant, wenn sie jedoch für mich keine Konsequenzen haben betreffend praktischer Anwendungen verfolge ich solche Thematiken nicht großartig weiter. Wenn man sich bei allen Themen die vorliegenden widersrüchlichen Studien anschaut, dann wird es schwierig eine Orientierung zu finden. Im Einzelfall wiederum kann genau das ein Weg sein der einen weiterbringt, jeweils abhängig von der Situation. 

Thorsten St. 4301 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

IR: Insulinresisrenz

IS: Insulinsensitivität

GOMAD: Gallon of Milk a Day

Caddel 881 Kommentare Angemeldet am: 12.10.2018

Was bedeutet IR/IS  und GOMAD? 

Danke

Patricia D. 105 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Angela:

Heumilch: Die Kühe bekommen Gras und Heu, auch Getreide, aber keine Silage oder Kraftfutter. Sie können ganzjährig im Stall stehen.

Weidemilch: Die Kühe müssen mindestens 120 Tage mindestens jeweils 6 Stunden auf der Weide stehen. Was sie in der übrigen Zeit fressen, ist nicht festgelegt.



 

Katzen Angela 175 Kommentare Angemeldet am: 23.11.2021

ich mache meinen Kefir nur noch mit Heumilch selber und auch andere Milchprodukte fast nur aus Heumilch, auch Biomilch ist oft von Kühen die nicht auf die Weide dürfen. Ich möchte unbedingt dass die Kühe deren Milch ich trinke wenigstens auf die Weide dürfen. Am liebsten würde ich nur Milch von Kühen trinken, die ihre Kälber nicht weggenommen kriegen, dafür würd ich auch das 3 oder 4fache bezahlen und dann eben weniger davon verbrauchen. Je weniger Milchprodukte ich esse, desto besser ist meine Verdauung, was hinten rauskommt ist fest und wurstartig und dunkel und nicht weich breiig hell oder sogar Richtung Durchfall gehend. Das stand auch mal in einem Strunz Buch, wenn man zu weichen Stuhlgang hat oder oft Durchfälle sollte man  Milchprodukte besser weglassen. Bei mir funktioniert das. Leider esse ich die ganz gerne, aber komme besser ohne zurecht. Steht auch in einem Strunz Buch, dass nur Milch aus Heumilch das gesunde Omega 3 enthält. Weiß jetzt aber nicht mehr welches das war.

Claudia Ri 1291 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Es geht weniger um den Berbauern auf der Alm, der hat harte und intensive Arbeitstage, das ist nicht vergleichbar mit klasichen Büromenschen in der (Groß)-Stadt die Allrgien gegen alles mögliche entwickeln, manchmal auch gegen Milchprodukte, bzw. kann Milckonsum hier eine Rolle spielen. Somit geht es nicht grundlegend um die Ungesundheit von Milch, es geht einfach darum dass Milch in der Epidemie von Allergien gegen alles mögliche eine Rolle spielt. Ist in diesem Zusammenhng die Milch ausgerechnet ursächlich? Man kann sie fast beliebig austauschen gegen alle möglichen Sachen die Gluten enthalten.

Mögliche hohe Werte von Palmitinsäure in Milch? Für viele wahrscheinlich kein bedeutendes Problem, das kann bei Leuten wo der ganze Stoffwechsel eh schon im Arsc...  ist anders aussehen. 

Fakt ist: Es gibt viele beschriebene Fälle, bei denen der Verzicht auf Milchkonsum eine verbesserung der Gesundheit gebracht hat. Ergibt sich allein hieraus eine Allgemeingültigkeit? Eher nicht. 

Übrigens gibt auf der Alm gar nicht mehr so viele Bergbauern im klassischen Sinn. Die Milchbetriebe sin technisch ausgelegte Hochleistungs-Industrie-Einheiten, das hat mit dem Almöi-Bergbauern von "Heidi" (& Peter) nicht mehr so viel zu tun. 

Glückliche Alpen-Kühe, die gesunde Gräser und Kräuter fressen, was sich dann auch in der Milchqualität bemerbar macht gibt es in hoher Anzahl in der Werbung. Wenn ich aus einem einst natürlichen Produkt ein hochverarbeitetes technisches Industrie-Produkt mache, die Kühe Industriefutter anstatt ihr natürliches Futter bekommen, dann verändert sich das Produkt Milch, auch in der Zusammensetzung von Fetten und der Qualität allgemein. 

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