Forum: Gesundheit - news vom 23.11

 
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Rainer S. 366 Kommentare Angemeldet am: 22.02.2010

das Zauberwort heißt: Selbstverantwortung. Für Krebs gibt der Doc. hier keinem persönlich die Schuld, sondern stellt dar, dass alles Tun der Menschheit, nicht des einzelnen Konsequenzen hat. Die Natur oder Gott ist gerecht, wenn man so will. Wenn man keinen Tibut durch die richtige Lebensweise zollt, dann lebt die Menschheit mit den Konsequenzen. Also nicht immer davon reden, dass der oder die nichts für Ihre Krebserkrankung kann, sondern dass wir als Gesamtheit schon die Verantwortung tragen. Haut rein

manuel d. 51 Kommentare Angemeldet am: 19.11.2009

bei aller Zustimmung für die fehlende Eigenverantwortung....ABER auch ein gesunder Mensch sollte niemals vergessen, dass es immer noch genug Krankheiten gibt, für die der Betroffene keinerlei Verantwortlichet trägt, die tatsächlich zu 100 Prozent genetisch oder zu 100 Prozent durch Fehlverhalten anderer entstehen. Und für diese Menschen könnte ein "Gott ist gerecht!" sehr beleidigend wirken. Ich zum Beispiel - das sage ich jetzt mal ganz offen - werde langsam blind. Seit Jahren sehr gute Lebensweise, sehr viel NEM`s etc. Und andere fressen, saufen und rauchen und werden gesunde 90 Jahre alt. Gott ist NICHT gerecht...

Kirsten R. 22 Kommentare Angemeldet am: 20.10.2009

Liebe Marion - das ist fast unheimlich, kennst Du meine Familie;-)? Es ist wirklich so, daß man manchmal angeguckt wird wie ein Alien und man schon garnichts mehr sagen möchte zu Ernährungs- und Freizeitverhalten! Lieber Wolfgang, ob jetzt Gott, Allah oder Horst, was ich meine ist: Heute ist der erste Tag in deinem neuen Leben! In Diesem Sinne: Frohe Adventszeit;-)

Wolfgang B. 791 Kommentare Angemeldet am: 09.12.2008

Hallo, der liebe Gott als personifiziertes Heil ist die Lösung. Wir Menschen sehen das nur nicht so. Um das zu erkennen, bin ich 1965 in einen fahrenden Mercedes gelaufen mit bleibenden Problemen, wenn ich die Lösungen nicht zulasse. Mit heilendem Gruß Wolfgang.

Helmut R. 8 Kommentare Angemeldet am: 25.11.2010

Hallo Kirsten, ich verstehe sehr gut was du meinst, aber du mußt auch die Verschiedenheit der Menschen sehen - nicht unbedingt akzeptieren -sicher. Der "liebe" Gott hat scheinbar mit garnichts zu tun... Jedenfalls der im Alten UND Neuen Testament beschriebene Gott ist alles andere als lieb! Oder mit den Worten von Volker Pispers: Und dann stehen die gäubigen Christen vor der Himmelstür, Allah macht auf und sagt - Ätsch!

Marion Z. 1037 Kommentare Angemeldet am: 24.09.2008

Hallo Kirsten, ich seh das genauso. Und dann werden sie von den anderen auch noch bedauert. Ach der arme Mann, dem gehts ja so schlecht! Ja, von wegen!! Lässt sich wahrscheindlich von vorne bis hinten bedienen und schikaniert die ganze Familie und die kennts nicht mal. Und Du, Du wirst blöd angemacht, mit Deinem ganzen "Gesundheitsquatsch". Ist es nicht so, dass sie DICH für durchgeknallt halten und frech zu Dir werden, dem "armen" Vater aber kommt jedes Mitleid zu. Und was glaubst Du, wer die Faulheit Deines bequemen Vaters finanziert? DU! Die Dumme, die für sich sorgt, zahlt sich blöd an Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträgen. Eine Kollegin von mir ist auch übergewichtig, Cholesterin über 300 und was macht sie. Frisst jeden Morgen in der Arbeit ihre Semmeln mit Marmelade, trinkt Limo und hat die Schubladen voller Süßigkeiten. Denn sie muss ja ständig was da haben, wegen ihrer Hypoglykämie. Ja kein Wunder bei dem Fraß. Angesprochen auf ihr hohes Cholesterin kommt dann der Spruch "Ach ja, wer weiß was der Herrgott noch mir vor hat." Klar! Der lieb Gott ist schuld daran, dass sie sich mittags die Nudeln reinhaut, abends die fette Wurst und das matschig gekochte Gemüse. Sie ist über 50, lebt im Haus der Eltern und isst mit denen auch mit. Ihr Vater hat schon Magenkrebs, aber der Herrgott wird schon wissen warum, da kann man nichts machen. Arrgghhhhh!!! Aber vielleicht doch: HERR SCHMEISS HIRN VOM HIMMEL !!! M.

Uschi K. 27 Kommentare Angemeldet am: 06.04.2009

Genau die Menschen, die Klartext reden, nicht um den heißen Brei herumreden, uns nicht die Ohren kitzeln, genau die sind es, die uns aus unserer Lethargie aufwecken. Sehr schön zu erkennen am Beispiel besagter News. Da wachen Leute auf, sagen "das geht doch nicht", "das geht zu weit"... da wird nicht einfach darüber hinweggelesen, da wird man wach, reißt die Augen auf. Strunz ist ein Mensch klarer Worte. Das ist gut. Dass einem nicht immer alles "schmeckt", was man hier so liest, ist auch klar. Manches ist unbequem. Weil man erkennen muss, dass man die Verantwortung für das eigene Leben nicht auf jemand anderen abschieben kann. Sondern dass man es selber in der Hand hat. Wer die Aussage "Gott ist gerecht" so aufgefasst hat, als würde damit zum Ausdruck gebracht werden, dass jeder Kranke es sozusagen verdient krank zu sein (nach dem Motto: "Geschieht ihm recht"), hat glaube ich etwas Grundsätzliches nicht verstanden. Fakt ist einfach: Jedes Tun bringt Konsequenzen mit sich. Das bedeutet sicher nicht dass man irgend jemandem wünscht, dass er krank wird. Aber es ist nun einmal so, dass viele Beschwerden und Krankheiten hausgemacht sind. Natürlich muss man aber auch dazu sagen, dass es schwer ist in der Flut an Informationen das Richtige herauszufinden. Wenn einem immer noch von allen Seiten um die Ohren geworfen wird, dass man reichlich Kohlenhdyrate essen soll und mäßig Eiweiß und dass eine "gesunde Mischkost" alle Vitamine enthält die wir brauchen, dann hält man sich halt dran und wundert sich, wieso man krank ist wo man sich doch eh "so gesund" ernährt. Umso wichtiger finde ich die immer wiederkehrenden aufrüttelnden Worte von Menschen wie Dr. Strunz.

Kirsten R. 22 Kommentare Angemeldet am: 20.10.2009

Mein Vater bekam schon vor 20 Jahren die Diagnose: Diabetes! Aber er hatte keine Lust,war zu bequem, sein Leben zu ändern, mit der Konsequenz, daß er fast blind ist, zwei Zehen amputiert wurden, er letzte Woche seinen dritten Schlaganfall hatte usw., usw.! Als ich voriges Jahr mit 47 Jahren die gleiche Diagnose bekam: O-Ton Arzt:" Jetzt haben Sie sich auch noch eine Diabetes angefressen", hatte ich sein Bild vor Augen und hab was geändert. Ich fing an zu strunzen, zu laufen und habe mein Leben radikal geändert! Mir geht es gut wie noch nie, also war die Krankheit meines Vaters nicht umsonst, aber Mitleid hab ich bestimmt nicht mit ihm - eigentlich verachte ich ihn dafür, was er der ganzen Familie antut! Es ist doch so einfach, was zu ändern! Ich kann nicht mehr verstehen, warum man sich aus reiner Faulheit von einer Krankheit auffressen läßt und der liebe Gott hat damit bestimmt nichts zu tun!

Conny D. 62 Kommentare Angemeldet am: 23.09.2009

...nur sicherheitshalber zur Klarstellung: Ich hege keinerlei diskriminierende Gedanken gegen Menschen, deren BMI größer 18 ist oder die anderweitig nicht in vermeintliche Idealbilder passen, meine Aussage war nur ein -mir bildhaft in Erinnerung gebliebenes-Extrembeispiel ;-)). Zum einen bin ich natürlich selbst nicht perfekt und ohne Fehl und Tadel, zum anderen habe ich einen sehr lieben, aber uneinsichtigen dicken Mann geehelicht. @Schatz: ich liebe dich Mir geht es generell ziemlich auf den Zünder, wenn keine Bereitschaft besteht, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu tragen und die Schuldsuche überall beginnt nur nicht bei sich selbst. Ich weiß übrigens nicht ob ich glaube, dass alles, was passiert, selbst verursacht ist, keine Ahnung. Eher nein. Manche Dinge ergeben sich halt einfach im Leben, andere sind selbst forciert. Ist immer Irgendjemand oder Irgendetwas an Ereignissen schuld? Sind Erkrankungen mehr oder weniger selbst verursacht? Die Eso-Literatur sagt ja, damit konnte ich mich bislang nicht zu 100% anfreunden, nee nee. Habe da nämlich zwei puschelige Rätsel, meine beiden kranken Tiere: was haben die getan/gedacht/falsch gemacht, dass sie so krank wurden und es immer bleiben werden? Warum leben und sind sie wie sie leben und sind? Man kann nun sagen, ich habe Mutter Natur ins Handwerk gepfuscht, länger als vier Wochen Leben stand nicht auf dem Plan der beiden. Bin ich jetzt Schuld? Oder haben die beiden nicht genug visualisiert oder so und es ist ihre eigene Schuld? Oder war es Gott (wobei mir ein Kirchenmensch mal sagte, Gott sei für Tiere nun wirklich nicht zuständig)? Oder ist es halt einfach passiert? Frage: ist Gott schuld? Da muss man erstmal für sich klären, wer oder was Gott ist. Gott sehe ich nicht im ganz klassischen Sinn, sondern eher als Mutter Natur. Ist ja auch wie eine Mutter: spendet Trost, verzeiht immer wieder, hat alle Kinder lieb, kümmert sich, hört zu, ist immer da, richtes es schon wieder. Würde eine solche Supermami solch furchtbaren Dinge tun? Hm, eher nicht. Ich kann als Mensch, der zwar ev. getauft wurde und sich später von der Kirche und dem Drumherum verabschiedet hat, nicht nicht nachvollziehen, warum immer Gott als Schuldiger herangezogen wird. Auch für mich gibt es Gott in einer ganz eigenen Form. Habe da oft zum Thema Kirche und Co. spannende Gespräche mit einer katholischen Arbeitskollegin. Das Thema passt schon ganz gut zur Adventszeit, und ich werde mir sicher weiter Gedanken zum Thema machen, philosophierend vor dem Ofen sitzend, Socken strickend, Tee trinkend und auch ein oder zwei böses kh-lastige Plätzchen essend. LG Conny

Helmut R. 8 Kommentare Angemeldet am: 25.11.2010

...am liebsten Gott, denn der kann sich nicht wehren... Der war gut! Dieses "selbst schuld" hab ich schon oft gehört, besonders in der Variante für kleine Kinder: Wer nicht hören will muß fühlen! In solchen Aussagen ist kein Mitgefühl, sondern Verachtung.

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