Forum: Infektion & Prävention - Schwere COVID-19 Infektion und Muskulatur

 
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Petra Gro 5 Kommentare Angemeldet am: 15.08.2021

Hallo, ich habe lange überlegt hier einen Beitrag zu schreiben. Weil in den News immer wieder betont wird, dass nur Kranke, Übergewichtige und Nichtsportler schwer an COVID-19 erkranken.

Ich, 53 Jahre sportlich schlank, habe mich angesteckt und habe gedacht, nicht so schlimm, ich bin seit 12 Jahren Läuferin. Ich habe sogar schon 6 x einen Marathon gelaufen, ich liebe aber die kürzeren Strecken wie Halbmarathon und 10 km. Außerdem ernähre ich mich sehr gesund, kohlenhydratarm, Eiweißpulver, NEM ( Vit.D, Omega3, Vit. K und B usw.) Naja leider hat das alles nichts genützt. Es war so schlimm, dass ins in Krankenhaus musste und eine schwere COVID-19 Lungenentzündung diagnostiziert wurde. Zum Glück bin ich rechtzeitig ins Krankenhaus gegangen, so dass meine Sauerstoffsättigung nicht so lange in einem schlechten Bereich war. Im Krankenhaus hatte ich Angst und schon fast das Vertauen zu meinem Körper verloren, irgendwie wurde es immer schlimmer. Nach 5 Tagen Sauerstoff und Inhalationen (Cortison und Gefässerweiterte Medikamente) wurde es besser, nach 8 Tagen wurde ich entlassen. Ich glaube meine Läuferlunge hat mich gerettet. Zuhause habe ich sofort wieder angefangen mit Spazierengehen meine Fitness zu steigern. Am Anfang war ich sehr schwach, aber ich steigerte mich wieder sehr schnell auf 10.000 Schritte. 9 Wochen war ich krank und ich arbeite jetzt wieder 8 Wochen. Meine Probleme sind immer noch, dass ich nicht ausdauernd konzentriert arbeiten kann, ich bin zum Glück im Home Office, ich habe dann Kopfschmerzen, Schwindel und kann mich nicht Konzentrieren. Ich versuche auch wieder zu laufen und dass ist unendlich anstrengend für mich. Früher habe ich auch mal gesagt, dass ich schwere Beine habe, aber das ist nicht zu vergleichen mit jetzt. Meine Beinmuskular fühlt sich starr und fest an, als ob sie 20 Jahre gealtert ist. Ich schaffe ganz langsame 6 km und danach bin ich fertig. Was könnt Ihr mir empfehlen, was ich noch machen kann. Zur Zeit bekomme ich Faszienmassagen für die Beine und nehme noch zusätzlich noch Arginin und Lysin.

Außerdem fühle ich mich sehr schlecht, dass ich Corona hatte, weil ja nur alte, kranke, multimorbide und fettleibige Menschen daran erkranken.

Thomas V. 4354 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Jetzt halte ich mich Mal zurück, schaun wir Mal, was unsere Impfphobiker dazu sagen.

Simone 332 Kommentare Angemeldet am: 21.11.2018

Hallo Petra,

danke für Ihre offenen Worte...ein paar Gedanken:
nicht bewerten... es sind einfach ein paar spontane Gedanken...
Einfach so wird man nicht krank. Das ist nicht böse oder vorwurfsvoll gemeint. Gesund sein - da gibt es so viele Komponenten...
Wir wissen einfach nicht, in der Regel, ob wir wirklich gesund sind bzw. es hat wohl jeder genetsiche "Schwächen"...also Gene, Enzyme, die zu schnell, zu langsam arbeiten oder defekt sind. Robert Krug aus dem Forum hier hat ein tolles Büchlein darüber verfasst "Hör auf deine Gene".
Ich weiß nun für mich, nur ein Beispiel, dass ich ein erhöhtes Risiko einer Arterienentzündung habe, somit noch mehr auf meine Ernährung achten muss, um meine Gefäße gesund zu halten bzw. Risikofaktoren zu minimieren, dauerhaft. 

Dann gibt es da noch diverse Umwandlungsschwierigkeiten, wo man auch nicht weiß, wie man selbst betroffen ist.

Nebenbei: Haben Sie mal diverse Blutwerte überprüfen lassen? 
Die üblichen Fragen hier sind, wieviel Sie von diversen NEMs nehmen...oder wie diverse Werte sind...

Interessant Ihr Lebensstil, seit 12 Jahren Läuferin, und davor? Ihr Alltag, Lebensweise? Umgang mit Problemen, Stress, Entspannung..? 

Marathonläuferin - da gibt es einiges zu beachten...Überforderung geschieht schneller, als wir uns vorstellen können...

Weiters schreiben Sie, Sie hätten gleich zu Hause wieder angefangen Ihre Fitness zu steigern. Vermutlich neben Ihrem wieder normalen, (stressigen) Alltag. Das kann eine heikle Sache sein, wenn man es da zu schnell angeht! Auch bei einer Grippe gibt es dann mal schnell z.B. eine Herzmuskelentzündung! Kann tödlich enden. Überlegen Sie mal, wie mies es Ihnen ging, nach 8 Tagen entlassen wurden und sofort wieder mit Fitnesssteigerung begonnen haben...

Weiters hätten Sie früher mal gesagt, sie hätten schwere Beine, zwar nicht mit jetzt zu vergleichen, aber Sie hatten schwere Beine. Vermutlich nicht nur einmal. Was kann schwere Beine verursachen? 
Kalium? Magnesium?
B-Vitamine (B-Spritzen? Das soll doch auch den RadProfis verabreicht werden...)
Eiweiß - Regneration...

Es gibt übrigens einen kleinen, hilfreichen "Erste Hilfe bei Covid-19. 11 lebenswichtige Tipps zum Vorbeugen und bei einer Erkrankung" Ratgeber von Robert Krug. Nein, ich bekomme nix dafür, zwinker, zwinker! (Hilfreich, unabhängig davon, ob man geimpft ist oder nicht.)

Dann fällt mir noch ein, dass man bei einer Virusinfektion kein Arginin nehmen soll, wobei ich mir unsicher bin, ob bei jeglicher Virusinfektion oder ob das mit der EBV Sache zusammenhängt. Viellicht weiß da jemand mehr... Ich bin mir sicher, da weiß jemand mehr (zwinker, zwinker)...

Ich meine, Ihr Immunsystem kämpft noch ordentlich... ... Eiweiß, Vitamine & Co, und erst mal schonen... auf Ihren Körper hören...


So, das waren ein paar spontane Gedanken...

Sommerlicher Gruß

Simone

Klaus Dada 26 Kommentare Angemeldet am: 09.12.2020
 
 
@Petra: Macht es Sinn hier nach weiteren Faktoren zu suchen?
Analog z.B. zu einer EBV Infektion. Die kann auch gesunde Sportler aus den Socken hauen.
Wenn man das dann nur mit EBV erklärt löst man das Problem nicht. 
Kommentare Angemeldet am: -

Hallo Petra, als Ergänzung : https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.drstrunz.de/bluttuning.pdf&ved=2ahUKEwjkyaygpLPyAhUXgf0HHRikCiMQFnoECBIQAQ&usg=AOvVaw0A8Ko5TFJkp7eXeFBqOGKd

Wenn Du das umsetzt, geht es Dir bestimmt bald besser. Und als Marathonläufererin schadet häufiges Messen sicher nicht, im Gegenteil. Mach Dir bloß keinen Kopf, dass Du krank warst. Dasselbe wird ja schon mit den Kindern versucht... dabei sind doch nasebohrende Rotznasen, genau wie rennende Menschen, diejenigen, die ihr Immunsystem trainieren. Also falls Du Mal Marathon rennst ( bitte erst erholen) und ich schaue zu, darfst  Du mir gerne Deine Aerosole entgegenkeuchen...LG Maria

 

Simone 332 Kommentare Angemeldet am: 21.11.2018

@ Klaus Dada ... daran habe ich auch gedacht, beim Zusammenhang, Erwähnung Arginin und EBV, da ja ca. 98% der Menschen mit ihm Kontakt hatten und er lebenslang bei uns bleibt...Wahrscheinlich nicht nur "er". Unser Körper merkt sich so einiges...
Wenn das Immunsystem geschwächt ist... ...kämpft... was es ja soll, dann fehlt Energie im Alltag...wir brauchen Zeit und Nährstoffe, um wieder auf die Beine zu kommen. Das kann schon mal dauern...wenn's einige Baustellen gibt...
Ging mir auch so. Geduld ist auch nicht so meine Stärke, doch dank Hr. Strunz bin ich viiiieeeel ruhiger, entspannter geworden... Hierbei möchte ich auch dringend auf die Lebensweise hinweisen, sprich welchen gesellschaftlichen oder von früher erfolgten Erziehungsregeln wir uns unterwerfen - auch unbewusst. Die Analyse und Befreiung davon bewirkt kleine und auch größere Wunder...!

Thomas V. 4354 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Simone, exakt die Antwort erwartete ich!

Robert hat ein Buch geschrieben zum Thema wie man Covidrisiken minimiert. Genannt werden Studien, die Hinweise geben, aber in der Praxis müssen sich die Tips noch beweisen.

Die News des Docs zum Thema - Theorie, die auch nie überprüft werden konnte, weder in der Praxis, noch durch Studien.

Sicher sind diese Tipps sehr förderlich für ein gut funktionierendes Immunsystem, aber die sind kein Garant für einen harmlosen Verlauf von Covid.

Bestes Beispiel hier im Forum genannt von Robert: ein Arzt, lebt besonders gesund, verstirbt fast an der ersten Impfung.

Petra: nicht der Risikogruppe zugehörig, sportlich, gesund und Covid haut sie um.

 

Simone 332 Kommentare Angemeldet am: 21.11.2018

Thomas, da keiner sagen kann, ob man zu einer Risikogruppe gehört, ist dieser Satz einzuschränken bzw. genauer zu formulieren.
Nachdem wir alle Risikofaktoren in uns tragen, die wenigstens kennen sie, selbst wenn wir sie kennen, gibt es einiges umzusetzen. Dauerhaft. Als entspannter Lebensstil. 

Diese Sätze "besonders gesund" sagen nichts aus, wenn man dessen Genetik nicht kennt. 

Für schwere Verläufe gibt es wirksame Therapien.

Es gibt Studien, menschliche Erfahrungen, ärztliche Patienten/Erfahrungsberichte...nicht nur Theorie.

Und - einen Garant, Sicherheit, gibt es nicht. Nie. Nirgends. Außer unser Tod. Der ist uns sicher. 

Thorsten St. 4590 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Selbst wenn man alles richtig macht und sich selbst bis zum Exzess optimiert (in welche Richtung überhaupt), verringert man damit allenfalls sein Risiko, wird aber nie sicher(!) " bulletproof"!

So gesehen, Petra hat wohl mehr richtig gemacht, als 95% der Bevölkerung und es hat sie trotzdem schwerer erwischt, als manchen geimpften Ü80/BMI>30. Sollte  man vielleicht mal drüber nachdenken...

LG Thorsten 

Thomas V. 4354 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Simone, in den Punkt gehe ich mit dir konform: egal wie gesund man lebt, niemand weiß, welche Risikofaktoren er in sich hat.

Das hat nicht nur etwas mit Genetik zu tun, das kann alles mögliche sein. Schwermetalle wären so ein Thema. Wer hat sich darauf untersuchen lassen, auf die Auswirkungen der Belastung, um nur ein Thema zu nennen 

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