Tief innen drin hat jeder von uns die gleiche Sehnsucht, den innigsten Wunsch, in den Armen der Mutter in den Schlaf gewiegt zu werden…. für mich immer das gleiche, schönste Bild, das ich kenne: Wie der Säugling, das Kleinkind, im Rund der Mutterarme noch einmal aufschnauft und…. die Augen schließt. Eingeschlafen ist. Zuhause ist.

Glücklich der, der solch einen Mitmenschen dann findet, wenn er selbst in Not ist. Wenn er Hilfe braucht. Einen Hausarzt gefunden hat, der sich wirklich um ihn kümmert. Auch hier mein Bild: Eine Ärztin/Arzt über 60, mitten im Bayerischen Wald. Die/der hat sicher schon alles gesehen, weiß aus jahrzehntelanger Erfahrung, was richtig ist. Nicht nur, welches Hausmittel, welche Tablette, sondern auch das passende tröstende Wort.

Dahinter: Geborgenheit.

Das Grundprinzip, die Idee hinter der Blutanalyse. Messbare, in Zahlen verlässlich ausdrückbare Sicherheit, Gewissheit und daraus resultierend das Gefühl von Geborgenheit. Wenn dann noch ein emphatischer Interpret, ein Dolmetscher, also Hausarzt Ihnen beiseite steht…. umso besser. Die unbestechliche Zahl, der Laborwert plus der Ihnen gewogene Deuter.


So würde ich gerne meine Rolle sehen. In Ihrem Leben. Dann, wenn Sie Hilfe brauchen. Selbstverständlich wird diese Idealvorstellung niemals ganz erfüllt, werde ich ihr niemals wirklich gerecht. Aber mein Bemühen dahinter haben viele von Ihnen erlebt und verstanden.

Daher diese ungewöhnlichen Briefe in den News, in den Büchern. Jeder einzelne dieser Berichte ist für mich eine Kostbarkeit. Eine Rarität. Davon habe ich mir an der Universität wirklich nicht träumen lassen….


Die Blutanalyse also. Die sich sehr wohl und signifikant unterscheidet von dem, was Sie sonst gewohnt sind:


  • Umfasst viele essentielle Stoffe. Hat ein breiteres Spektrum, als Sie es bei Ihrem Facharzt, im Krankenhaus erleben durften.

  • In meinen Augen hohe Kunst. Aus den fast unendlich vielen möglichen Laborwerten das notwendige Minimum herauszufiltern. Möglichst wenig Wichtiges zu übersehen. Dafür habe ich Jahrzehnte gebraucht.

  • Nehmen Sie einfach so als gegeben hin. Lässt mich manchmal lächeln….

  • Und dann die Normalbereiche jedes einzelnes Blutwertes. Jeden einzelnen habe ich auf den Prüfstein gestellt, nachgedacht, verglichen, gemessen, bei mir, bei meinen Kindern, bei glücklichen Menschen, bei Leistungssportlern.

  • Die Idee dahinter: Ich wollte Ihnen die Normalwerte von gesunden, glücklichen Menschen nennen können. Sie ermuntern, sich nicht mit dem Durchschnitt der kranken Bevölkerung in Deutschland (die üblichen Normalbereiche Ihres Labors), sondern an der hellen, gesunden, fröhlichen Welt da oben zu orientieren. An siegreichen Sportlern, siegreichen Managern, an glücklichen Eltern….

Die Idee scheint Ihnen naheliegend. Nur leider: Ich kenne kein Labor in Deutschland, das sich an fröhlichen Sollwerten, nicht etwa an traurigen Istwerten orientiert. Deshalb gibt es dieses fröhliche Wissen auch nicht bei Ihren Ärzten, nicht in den Krankenhäusern, nicht in den Universitätskliniken.


Ausnahmen mag es geben. Probe aufs Exempel? Ferritin wäre so ein Beispiel.
Oder Magnesium.


Selbstverständlich sind diese Überlegungen, dieses Bemühen der letzten Jahrzehnte nicht vom Himmel gefallen. Geholfen hat mir hier mein Doppelstudium, also auch mein anerzogenes Verständnis für Zahlen (Physik) genauso wie die Tatsache, dass ich persönlich 12 Jahre ein Labor geleitet habe.


Was mir ermöglicht hat, oft genug täglich bei mir selbst Blut abzunehmen und zu vergleichen. Gelegentlich auch einen Tag lang alle 2 Stunden. Zum Beispiel, um die Unsinnigkeit des Blutwertes „Eisen“ zu beweisen. Wer sonst kennt sich hier noch aus?


FAZIT: Den ganzen Text bisher dürfen Sie zusammenfassen unter den Begriff „Versuch, Ihnen Geborgenheit zu vermitteln“. Ihnen deutlich zu machen, dass hier jemand gründlich nachgedacht hat und für jeden einzelnen Blutwert andere, richtigere Normalbereiche überlegt hat und dann… sehr viel wichtiger…. für jeden Wert der Gesamt-Analyse die Wirkung am Menschen, an Mitmenschen gezeigt und bewiesen hat.


Beispiel? Migräne verschwindet, wenn Ihr Magnesium über 1,0 mmol/l im Serum ansteigt. Prüfen Sie´s einfach nach.

Beispiel Selen: Meist durch Fisch-Verzehr leider immer wieder erhöhtes giftiges Schwermetall Quecksilber verschwindet in der Regel, wenn Sie den korrekten Selenspiegel von 150 bis 200 µg/l (laut WHO) erreicht haben. Der Wert liegt weit über dem „üblichen“ Laborwert.


Am letzten Beispiel erkennen Sie, wie sehr Sie von „üblichen“ Normalwerten getäuscht werden. Um Ihre Lebensqualität betrogen werden. Das wissen inzwischen Tausende von Ihnen, die den Selenspiegel von den üblichen 70 auf 170 angehoben haben. Und ihr Quecksilber oder Cadmium oder Blei, anfangs erhöht, beseitigt haben.

Geborgenheit. Verlässlichkeit. Sich auf etwas verlassen können. Eine ganz, ganz seltene Qualität geworden im Zeitalter der Digitalisierung.

Schlussendlich kommt es tatsächlich immer wieder auf einzelne Personen an.