Fast überall siehst du Bilder von sehr schlanken Menschen. In der Werbung, auf Instagram oder bei Models auf dem Laufsteg. Viele denken deshalb, ein dünner Körper sei das schönste und beste Ziel überhaupt. Aber das stimmt so nicht.

Genauso wie zu dick sein nicht gesund ist, ist auch zu dünn sein nicht gesund. Das wissen die meisten Menschen gar nicht, weil überall das Bild herumgeistert, dünn sei perfekt. Viele Models sind sogar so dünn, dass es für ihren Körper ungesund ist.

Was passiert, wenn ein Kind, eine Jugendliche oder ein Jugendlicher zu stark aufs Gewicht achtet und zu wenig isst? Der Körper bekommt dann nicht genug von den Stoffen, die er zum Wachsen braucht. Die Knochen wachsen schlechter und die Muskeln werden schwach. Es kommt auch zu einem Energiemangel. Das Gehirn kann sich schlechter konzentrieren. Man friert schneller und wird häufiger krank, weil auch das Immunsystem nicht genug Nährstoffe bekommt. Bei manchen Jugendlichen bringt zu wenig Gewicht sogar die Hormone durcheinander. Hormone sind aber entscheidend, damit alles im Körper reibungslos funktioniert.




Viel wichtiger als möglichst dünn zu sein ist es, starke Muskeln zu haben und dazu eine dünne Fettschicht. Warum eigentlich? Muskeln machen dich stark und beweglich. Sie halten dich gesund und sorgen sogar etwas für gute Laune. Muskeln lassen dich auch schneller laufen oder Rad fahren und höher springen. Eine dünne Fettschicht unter der Haut ist ebenfalls wichtig. Sie speichert Energie, hält dich warm und wird für viele wichtige Vorgänge im Körper gebraucht, zum Beispiel für Hormone.

Ein Körper mit Muskeln und ein bisschen Fett ist also viel gesünder als ein Körper, der einfach nur dünn ist.