Hast du schon einmal zu etwas Essbarem gesagt: „Das mag ich nicht!“? Bestimmt. Aber wusstest du, dass dein Gefühl, etwas nicht zu mögen, nicht immer stimmt? Komisch, oder?

Was wir mögen oder nicht mögen, hängt nur zum Teil davon ab, wie es schmeckt. Es hängt vor allem davon ab, wie oft wir etwas essen. Wenn du nie gekochte Möhren isst, wirst du sie wahrscheinlich auch nicht mögen, wenn du sie zum ersten Mal probierst. Wenn du aber schon öfter gekochte Möhren gegessen hast, dann schmecken sie dir bestimmt. Vielleicht werden gekochte Möhren sogar zu deinem Lieblingsgericht.

Wenn du immer nur Pizza, Nudeln oder Pommes isst, weil du das Gefühl hast, dass dir das schmeckt, dann ist das nicht gesund. Gemüse, Salat und Obst sind viel gesünder. Probiere also ruhig viele verschiedene Gemüsesorten und Salate.

Das Lieblingsessen der Kinder in Japan ist oft Miso-Suppe. Das ist eine Fischsuppe, in der auch Tofu und bestimmte Algen enthalten sind. Meinst du, das würde dir schmecken? Viele japanische Grundschüler essen auch sehr gerne Brokkoli.

In Deutschland ist das anders. Bei uns essen die meisten Grundschulkinder am liebsten Nudeln, Pizza, Pfannkuchen und Würstchen.

Daran kann man sehen, dass es nicht vom Alter abhängt, was man gerne isst, sondern vor allem, was man häufig isst. Kinder in Japan essen sehr oft Miso-Suppe in der Schule, aber auch zu Hause, und es gibt auch viele Gerichte mit Brokkoli. Kinder in Deutschland essen in der Schule und auch zu Hause oft Nudeln, Pizza, Pfannkuchen oder Würstchen.

Hast du Lust, andere Gemüsesorten oder Fleisch, Fisch oder Hühnchen zu probieren, die du noch nicht so oft gegessen hast?

Du kannst dir auch vornehmen, immer wenn du denkst: „Das mag ich nicht oder das schmeckt mir nicht“. Noch einmal nachzudenken und dir dann zu sagen: „Hm, ich kenne den Geschmack nicht so gut, weil ich das noch nie oder noch nicht so oft gegessen habe. Ich werde einfach einmal eine Portion essen, um mich an den Geschmack zu gewöhnen“.


Über die Autorin:


"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.

Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:

„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"


Das Bild zeigt ein Porträt der News-Autorin Dr. Kristina Jacoby.