Am „Institut des Hautes Études Scientifiques (IHÉS)“ fragte der Abelpreisträger und Mathematiker Mikhail Gromov Anfang 2018, ob man denn nicht künstliche Immunsysteme schaffen könnte.

Die Idee dahinter war und ist, dass man die seit 7 Jahren beliebt gewordene Technik der Neuronalen Netze nutzt, um ein Super-Bakterium in vitro zu spritzen, welches sich nach wenigen Tagen als Super-Antibiotikum wie ein verstärktes Immunsystem verhaltend an die Leiden des Patienten anpasst, um Krebs zu bekämpfen.

Der Nobelpreis der Medizin 2018 ist damit also auch unlängst in den Köpfen der Mathematiker und Informatiker gelandet. Die Idee, dass unser eigenes Immunsystem vor Krebs schützt und ihn bekämpft, hat – erstaunlich –  bei Naturwissenschaftlern Fuß gefasst. Und bei Onkologen? Die ja hier praktisch zuständig wären?

Neuronale Netze haben die klassische, präzise Art der statistischen künstlichen Intelligenz abgeschafft. Was Neuronale Netze so besonders macht: man kennt bei solch einer Maschine nur was reinkommt, und was rauskommt. Was der Computer dazwischen alles so treibt, ist nicht vollständig nachvollziehbar, und je nach Neuronalem Netz auch höchst individuell.


Entspricht also einem Darm, einem Gehirn, einem Menschen. Nur sehr viel simpler.


Ich weiß(!), dass sich unter unseren Lesern hochbegabte Physiker, Mathematiker, Biologen, Neurowissenschaftler und Ingenieure tummeln.

Sie könnten dem verzweifelten Abelpreisträger helfen. Seinen Vortrag finden Sie hier auf Youtube: „Mikhail Gromov - Mathematics behind massive artificial evolution/selection processes“, 27.03.2018.

Die Wunder der Selbstheilungskräfte des Immunsystems, die enorme Anpassungsfähigkeit des Körpers und die niemals vollständige Klarheit darüber, wie wir eigentlich funktionieren, ist das neuste Wissen der Elite. Der klügsten Menschen der Welt.

Und dieses Wissen steht Ihnen zur Verfügung, kostenlos, auf einer deutschen Webseite.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, neues Jahrzehnt. Die 20er Jahre werden magisch.