Leiden Sie an unerklärlichen Rückenschmerzen? Ja? Weiterlesen! Nein? Lohnt sich trotzdem weiterzulesen, versprochen.

Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal Ihren Säure-Basen-Haushalt kontrolliert? „Warum?“, fragen Sie sich? Nun ...

Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch Substanzen sind. Unser Säure-Basen-Haushalt ist der Regelkreis, der diese Werte im Körper im Gleichgewicht hält. Auch unser Blut hat einen pH-Wert. Im Normalfall liegt dieser bei ca. 7,4 und ist damit leicht basisch. Je weiter nach unten dieser Wert abweicht, desto saurer das Blut.


Bei Werten unter 7,35 spricht man medizinisch von einer akuten Azidose: Übersäuerung!


Übersäuerung steht in Verbindung mit vielen gesundheitlichen Folgen. Neben einer hohen Belastung der Nieren kann eine Säurebelastung auch Krankheitsbilder wie Diabetes begünstigen und steht sogar im Verdacht eine Rolle bei der Krebsentstehung zu spielen.


Kurz gesagt: Hat unser Organismus mit einem Überschuss an Säure zu kämpfen, beeinflusst das alle Organsysteme und Stoffwechselvorgänge.


Sie fragen Sich noch immer, was das mit Rückenschmerzen zu tun haben soll? Dann lassen Sie uns den Kreis mal gemeinsam schließen:

Wenn das Blut sauer ist, übersäuert auf Dauer auch das Bindegewebe, und damit sowohl Bänder, Sehnen & Faszien, aber auch Knochen & Strukturen, die Organe umhüllen. Übersäuertes Bindegewebe schwillt an, denn der Körper versucht, durch eine erhöhte Flüssigkeitsmenge die Säure zu neutralisieren. Geschwollenes Bindegewebe wiederum drückt auf die Nerven.

Es schmerzt, und zwar überall im Körper. Gerne auch im Rücken. Denn ja, auch die Bandscheiben bestehen aus Bindegewebe.


Was können Sie tun?


Der Säure-Basen-Haushalt wird hauptsächlich über unsere Ernährung bestimmt, Säuren entstehen aber auch laufend als Produkte unseres Stoffwechsels. Insbesondere bei Entzündungsprozessen kann es zu vermehrter Säurebildung kommen.

Die Säurekonzentration im Blut hängt in direktem Zusammenhang mit unserem Schmerzempfinden. Ist die Pufferkapazität zur Neutralisierung der Säure bereits aufgebraucht oder reduziert (z.B. durch falsche Ernährung), ist schnell das Maß an Säure erreicht, welches zur Erregung von Schmerzrezeptoren nötig ist.


Die Folge? Schmerzprozesse wie chronische Rückenbeschwerden werden verstärkt.


Und wie ernähren Sie sich nun richtig, um Übersäuerung zu bekämpfen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen?

Wissen Sie bestimmt schon. Können sie aber trotzdem nachlesen.

Morgen. Wieder hier.