https://de.wikibrief.org/wiki/Sarcosine
Möglicherweise ist ein zu geringer Sarkosinwert ein Hinweis dass zu wenig Cholin und/oder Methionin vorliegt. Hier taucht Sarkosin als Zwischenprodukt im Stofwechsel auf, jedoch wird es wiederum in Glycin überführt. (Auch ein Synteseweg von Glycin zu Sarkosin ist möglich.) Der wikibrief gibt einen üblichen Wert von 1,4 +/- 0,6 mikromolar für Plasmawerte an. Allerdings können diese Normalwerte je nach Labor Schwankungen unerliegen, gerade bei Messungen die keine Routinediagnostik sind.
Cholin ist klassisch erniedrigt bei vegetarischer ernährung, Methionin (Aminosäure = Eiweißbestandteil) kann erniedrigt sein durch zu geringe Nahrungsaufnahme mit methioninhaltigen Eiweißquellen, im ungünstigsten Fall durch fehlende B-Vitamine wird aus Methionin (Dreh- und Angelpungt des Aminosäurenstofwechsels nach Dr. Strunz) ungünstiges Homoycstein, welches durch ein Defizit an B-Vitaminen nicht wieder in Methionin umgewandelt werden kann. Hohe Werte von Homocystein würde man daran merken, dass sie sich mental recht ungünstig auswirken.
Eine eindeutige Antwort kann wohl eher jemand geben, der sich in Sachen Biochemie bestens auskennt und außerdem den gesamten Befund vor Augen hat. Erst einmal so viel zu meiner laienhhften Antwort.