Hallo Sabrina,
Anämien sind vielfältig und "Einsenmangelanämie" sagt erstmal nichts über die Ursache, sondern eher über das Resultat.
1.) Es kann an einer mangelnden Aufnahme von Eisen liegen (dies hat vor allem etwas mit der Ernährung zu tun)
2.) Die aufgenommene Menge kann für dich zu niedrig sein, wegen einem erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Menstruation - insbesondere wenn diese stark ausfällt) oder einem dauernden Verlust von Eisen wie es bei allen Blutungen z.B. der Fall ist (am Häfigsten außer der Menstruation ist hier der Darmtrakt beteiligt).
3.) Probleme bei der Absorption von Eisen (Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt)
Generell gibt es aber auch den Fall von genügend verfügbarem Eisen, aber einer gestörten Transportfunktion oder Verwertungsfunktion.
Der Eisenmangel äußert sich auch noch in weiteren Laborparametern, die helfen unter Umständen das Ganze besser zu bewerten. Hier wären genauere Angaben deiner Werte vielleicht hilfreich. Ferritinwert, Hämoglobinwert sind hier erstmal die direkten Werte. Aber auch das kleine Blutbild (Erythrozyten, MCV, MCH) und falls vohanden Kupferwerte bzw. das Verhältnis Kupfer zu Eisen, LTR und die Entzündungsparameter (CRP) wären nicht uninteressant. Hier kann man Rückschlüsse ziehen, die dann Richtungsweisend für eine weitere Diagnostik sind.
Mich würde die Sache mit dem Verdacht auch Zöllialkie noch einmal genauer interessieren, denn das ist ja kein Verdacht der ohne Sympthome geäußert wird.... Vielleicht findet sich hier schon die Ursache für erhöhten Verbrauch und mangelnde Absorption.
Was ich spannend finde: du scheinst keinerlei klassischen Sympthome der Eisenanämie aufzuweisen, laut deiner Beschreibung.