Hallo, ich bräuchte mal euren Rat.
Bin 46 Jahre alt und weiblich. Nichtraucher, Nichttrinker. 1,72 m, Gewicht: 89,7 kg
Seit letztem November (2014) geht es mir zusehends schlechter.
Alles fing zu diesem Zeitpunkt an mit einem massiven Schwindelanfall, Probleme mit der Nackenmuskulatur habe ich schon seit vielen Jahren. Der Schwindel dauerte in schwächerer Form weitere 3 Wochen und wurde dann besser.
Ab Mitte Dezember 2014 dann hoher Blutdruck. Schwankend zwischen 130/90 und 140/105. Manche werden sagen, hah, das ist ja noch gar nichts, aber ich fühlte mich extrem unwohl mit Kopf- und Nackendruck, und ständig als hätte ich in eine Steckdose gefasst, unter Strom und nervös.
Es folgte dann im neuen Jahr ein Besuch beim Hausarzt. Es wurde ein Ultraschall von den inneren Organen gemacht, besonders von den Nieren, ohne Befund. Auch die Schildrüse wurde geschallt. Nur ein kleiner kalter Knoten. Unerheblich. TSHbasal-Wert damals bei 2.18. Es wurde kein fT3 und kein fT4 abgenommen.
Bekam Blutdrucktabletten verschrieben. 2 x 1 pro Tag Lisinopril (ACE-Hemmer).
Nahm sie erst einmal regelmäßig und mir ging es besser. Doch konnte ich mich damit nicht abfinden, mit 46 "einfach nur so" Bluthochdruck zu haben.
Las viel, stieß auf Dr. Strunz.
Ich machte in den letzten Jahren immer 2 x pro Woche 1 Stunde Power Nordic Walking. Das intensivierte ich bzw. fing im Sommer an normales Walken mit Joggen zu kombinieren. Während der 3 Monate war keine Leistungsverbesserung zu spüren.
Ausserdem nahm ich ab dem Sommer Magnesiumcitrat (zw. 300 und 600 mg/Tg) und Magnesiumöl zur Hilfe. Durch diese Einnahme und die warmen Temperaturen brauchte ich sogar für 3 Wochen gar kein Blutdrucktabletten mehr.
Dann kam ich darauf, mich mal um meine Hormone zu kümmern, weil ich auch diverse andere Probleme habe, wie: Müdigkeit nach dem essen, schwere Gewichtsabnahme trotz strikter Low Carb Ernährung (trotzdem habe ich jetzt seit Mai 2014 -13 kg geschafft), Haarausfall, Watte im Kopf, abbrechende Fingernägel, Libido total weg, unregelmäßiger Zyklus, ab und an Hitzewallungen... ich dachte an die Prämenopause. Außerdem leide ich seit meinem 16. Lebensjahr unter hormoneller Migräne mit Erbrechen usw, 1-2 x im Monat, zyklusabhängig.
Also machte ich nun auf eigene Kosten einen Hormonspeicheltest bei einem Arzt, der sich auf bioidentische Hormone spezialisiert hat.
Ergebnis in pg/ml:
Östiadol 4,1 (1,1-7,8)
Östriol 1,9 (1,1-30,1)
Testosteron 14,1 (4,5-49)
Progesteron 171 (127-446)
und nun:
DHEA 64 (80-632)
Cortisol 19979 !!!! (2300-12700)
Wie ihr seht sind die unteren beiden Werte total aus der Norm.
Woher kommt das? Dieser Stress? Nochmal etwas zu mir: Bin glücklich verheiratet, habe 2 liebe Jungs, 12 und 14, bin überwiegend zu Hause, mache den Haushalt komplett und arbeite nebenher als Indie-Autorin. Habe Romane geschrieben und von der Seite auch einen selbstgemachten psychischen Erfolgsdruck.
War übrigens über 25 Jahren kein Fleischesser, erst seit 13 Jahren wieder Fischesser und habe im Dezember 2014 aus innerem Drang wieder begonnen Fleisch zu essen. Hatte das Gefühl mir fehlt massiv etwas. Vitamin B12 ergab 37 pmol/l (über 50 wohl ausreichend).
NEM's die ich zur Zeit regelmäßig nehme:
Zink 12 mg
Selen 100 uq
Vitamin B12 500 mcg
Calcium 850mg
Magnesium 300-600 mg
Vitamin D 5000 i. E.
Vitamin C 1-2 g
Hat jemand eine Idee, wie ich meine Situation verbessern kann? Darf halt kein Zucker usw. Wie sieht es da mit Eiweiß(pulver) aus?
Vielen Dank im voraus!!
Kiki
PS: Mein Besprechungstermin wegen der Hormone ist erst am 30.11.