30.08.2021
Hallo Elli, wie ich dem Artikel entnehmen, geht es in erster Linie darum, den anabolen Signalweg zu dämpfen. Deswegen wird empfohlen, pflanzliches Eiweiß zu sich zu nehmen, und sich methioninarm zu ernähren.
Methionin ist die AusgangsAminosäure, die zum Aufbau des körpereigenen Eiweißspiegels notwendig ist.
Wie wir aber inzwischen lernten, geht das auch bei Immunerkrankungen nicht darum, das Immunsystem zu dämpfen, sondern es zielgerichtet einzusetzen. Bei Autoimmunerkrankungen arbeitet nicht zielgerichtet, sondern richtet sich gegen den eigenen Körper.
Der Modulator schlechthin für das Immunsystem, ist das Vitamin D. Deswegen würde ich, zur Bekämpfung von Autoimmunerkrankungen, grundsätzlich den Vitamin-D-Spiegel auf 80 bis 100 ng anheben. Zusätzlich sollten die Spiegel von Vitamin A, Vitamin K2, Magnesium und Zink optimiert werden. Diese Stoffe werden benötigt zum optimal funktionieren des Vitamin D.
Hierzu mal nach dem "Coimbra Protokoll" googln. Hier wird ausführlich dargestellt, wie mit Vitamin D Autoimmunerkrankungen therapiert werden.
Da auch bei einer Autoimmunerkrankung, entzündliche Prozesse ablaufen, empfiehlt sich eine Low-Carb-Ernährung vorübergehend vielleicht sogar eine ketogene Ernährung.
Ob eine Reduzierung des Metheonins und damit eine Absenkung des körpereigenen Eiweiß Spiegels dauerhaft sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.