22.07.2024
Hallo Lavendara!
"Wie man festgestellt hat, stimuliert Lithium die Zirkulation von mehreren entscheidenden neurotrophen Faktoren, einschließlich BDNF (Leyhe et a,. 2009; Fzkumoto et al., 2001). Eine dauerhafte Lithiumtherapie erhöht nicht nur den den Spiegel dieses Schlüsselproteins auf der lokalen und zellulären Ebene, sondern exprimiert auch die Expression des BDNF-Gens."
Textauszug aus "James Greenblatt "Lithium - Das Supermineral für Gehirn und Seele" / VAK Verlag
Es geht um niedrig dosiertes Lithiumoratat. Wenn Lithium an die Oratsäure gebunden ist, wird die gesamte Lithium-Menge direkt in das Gehirn transportiert. Im Gegensatz wird mit den üblich schulmedizinischen Lithiumcarbonat der ganze Körper mit dieser Lithiumverbindung angeflutet - wobei nur ein geringfügiger Anteil in das Gehirn gelangt - was zu heftigen Komplikationen und Nebenwirkungen führt. Bei dieser Methode werden z. B. Niere und Schilddrüse einem enormen Stress ausgesetzt. Trifft man Leute, die auf eine schulmedizinische Lithiumcarbonat-Therapie eingestellt sind, so haben die oft ein leichtes Zittern / einen leichten Tremor.
Bereits kleine Mengen von z. B. 3 bis 5 mg Lithiumoratat können eine Wirkung zeigen. Nach Jonathen Wright können bis zu 40 mg Lithiumoratat gefahrlos ohne Nebenwirkungen eingenommen werden. (Quelle: Buch von J. Greenblatt)
Nach meiner eigenen Erfahrung zeigen bereits 5 - 10 mg Lithiumoratat eine Wirkung.
Ein entscheidender Cofaktor ist Zink:
"Ich empfehle auch patienten, die nidrig dosiertes Lithium einnehmen, mindestens 30 - 60 mg Zink pro Tag aufzunehmen, um mögliche Nebenwirkungen vorzubeugen"
Oft kommt man im Leben aus stressigen Sitautionen einfach nicht heraus, genau in slchen Situationen wird es um so wichtiger möglichst viel zu tun, um die Folgen der dauerhaften Stressbelastung abzumildern.
Bei Dauerstess dürfte auch Zink im Keller sein, insofern es keine Komplikationen / Unverträglichkeiten mit der Einnahme von Zinkprparaten gibt ist es sicher lohnenswert sich auf Lithiumoratat - als einen wichtigen Baustein neben vielen andern - einzluassen.
(Wenn der BDNF zu niedrig ist, dann heißt das u. a. nichts anderes, als dass das System zu viel Neurostress hat. In diesem Fall sollte man nach Antioxidantien Ausschau halten, die diesen Neurostress zumindest abmildern und auffangen können. Auch sehr gut ist es, wenn man es dennoch schafft sich zu entstressen, z. B. mit Meditation oder sonstigen Entspannungstechniken. Das Gehirn ist einfach nicht für Dauerstess angefertigt wurden. Dauerstress hat seine eigene sich verstärkende Stresschleife, da die Gliazellen (Abwehrzellen im Gehirn) überaktiv werden.)
LG, Claudia