Ein generelles Gegenargument wäre, dass dann Leute, die nahe am Äquator leben und deshalb sonnenbedingt über einen hohe Vitamin D - Gehalt im Blut verfügen, ebenfalls unter dem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen leiden müssen (vorausgestzt, sie haben nicht entsprechend viel K2, siehe nächstes Argument). Davon ist mir nichts bekannt.
Ein anderes Argument: Vitamin D wird gerne als Kombipräparat mit Vitamin K2 genommen. K2 sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingelagert wird. Mit anderen Worten: Es ist besser, Vitamin D nicht gesondert, sondern zusammen mit K2 einzunehmen. D.h. die Studie besagt nur, dass man D nicht allein zu sich nehmen soll.