03.09.2015
Lieber Vincent, auch wenn diese Polyole streng genommen keine Carbs sind (sondern wohl eher "Alkohole"), haben sie dennoch eine Insulinreaktion zur Folge. Aber angeblich fällt diese deutlich niedriger aus als bei "Zucker", weshalb diese gerne extra angeführt werden. Ein Großteil der Polyole wird angeblich gar nicht vom Körper aufgenommen (und in Energie umgewandelt), sondern passiert einfach den Verdauungstrakt. Manche bemerken dies dann an einer mehr oder weniger stark abführenden Wirkung (war auch bei mir so).
Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass diese Polyole kein größeres Problem darstellen, sind solche "Nahrungsmittel" lediglich eine Krücke, eine Notlösung. Zugegeben, es ist besser, sich unterwegs so ´nen Riegel reinzuziehen (hab ich auch schon oft gemacht) also zu einem Big-Dingsbums oder so zu greifen, aber noch besser wäre es, auf "Lebensmittel" umzusteigen. Hart gekochte Eier sind da zum Beispiel ein guter und durchaus ähnlich praktischer Ersatz. Denn alles, was in einem Päckchen, einem Säckchen, einer Schachtel, einer Box daherkommt, braucht mehr oder weniger große Mengen an so chemisch klingenden Substanzen wie "Polyole", um haltbar, formbar, genießbar gemacht zu werden. Und hat dann zwangsläufig eine Zutatenliste. Sodass ich nur zurufen kann: "JERF!" - "just eat real food!"
Aber das hast Du ja nicht gefragt und ich will auch nicht klugscheißen ;-). Drum: aus meiner Sicht sind Polyole für den Gesunden und Aktiven kein Problem und deutlich besser - zumindest in Bezug auf die Insulinreaktion - als Zucker oder gar Fruktose. Aber sie sind halt auf der anderen Seite mehr als bloß "nichts".