"Unter dem Strich bedeutet das doch, daß man etwas Eisen auch dann ergänzen sollte (wenn man andere Mineralien und Spurenelemente ergänzt), wenn man einen guten Ferritinspiegel hat. Allerdings nur soviel, wie der Körper auch tatsächlich in etwa verbraucht."
Unterm Strich, würde ich sagen, muss das Verhältnis der Stoffe (Mikro-/Makronährstoffe) zueinander und zum spezifischen Bedarf passen.
Die Supplementierung einer Einzelsubstanz (besonders als Hochdosis), kann meiner Meinung nach durchaus dazu führen, dass sich dann an anderer Stelle ein neues Defizit auftut. Und so läuft man Gefahr, immer wieder eine neue Substanz in seine Supp-Liste aufzunehmen und man steht hinterher mit einer Liste von NEM dar, die jeden Krebskranken mit seiner Chemo und sonstigen Pillen nur noch mitleidig den Kopf schüttel läßt.
Ziel sollte es sein, einzelne Mangelzustände auszugleichen (z.B. durch NEM) und dann auf eine gut ausbalanceierte Zufuhr aller benötigter Stoffe durch natürliche Nahrung zu achten. Spezielle oder spezifische Ergänzungen können dann noch angebracht sein, wenn man in einigen Bereichen mit der Ernährung einfach nicht genug zuführt / zuführen kann, oder wenn man in bestimmten Bereichen einen (deutlich) höheren Bedarf hat, als dass man ihn durch die Ernährung sinnvoll decken könnte.
Wer aber eine DIN A4 lange Liste mit NEM als tägliche Dauergabe zu sich nimmt, hat meiner Meinung nach immer noch ein deutliches Verbesserungspotentiel in Bezug auf seine Ernährung.
Nichts gegen eine große Auswahl an NEM im eignen Schrank ("haben" ist besser al "brauchen"), aber es sollte nicht darauf hinauslaufen, dass man alles immer zu sich nimmt bzw. zu sich nehmen muss. Auch hier dürften Zyklen und Phasen sinnvoll sein; auch um Synergien zu Nutzen und gegenseitige Hemmungen zu vermeiden.
So, war jetz leicht Off-Topic 
LG,
Thorsten
