19.04.2016
Ich sag nur "Flöhe und Läuse".
Manch einem mag Low-Carb helfen Gewicht zu verlieren. In verbindung mit low-Protein und High-Fett funktioniert vielleicht sogar Ketose und Ausdauersport.
Es haben aber nicht alle "Läuse und Flöhe". vielleicht haben einige ja auch "Milben und Zecken". Da muss man dann etwas anders vorgehen.
Ich glaube auch nicht, dass es "DAS" Kohlenhydrat gibt. Es handelt sich dabei vielmehr um eine Stoffgruppe. Einige gut, einige nicht so gut bekömmlich und verträglich. Aber letzen Endes ist ein entscheider Unterschied des Homo Spiens zum Neandertaler, dass er Stärke spaltende Enzyme bilden kann und damit in der Lage ist Stärke zu verstoffwechseln. Und durchgesetzt hat sich nun mal der Homo Sapiens. Ob trotz oder wegen dieser Fähigkeit, kann man durchaus diskutieren. Aber die Fähigkeit Speisen zuzubereiten und zusätzliche Energilieferanten verwenden zu können, scheint mir evolutionär betrachtet nicht unbedingt von Nachteil zu sein.
Das in dem Zuge die Adaption an bestimmte KHs derzeit nur ungenügent ist (Gluten, etc.) tut dem keinen Abbruch. Dann reicht es aber auch, diese zu meiden / zu reduzieren und nicht gleich eine ganze Nährstoffkategorie grundsätzlich zu verteufeln.
Ist nur meine unmaßgebliche Meinung (die sich im Zuge neuer Erkenntnisse durchaus anpassen kann).
LG,
Thorsten