Forum: Ernährung - Ernährung bei Polyneuropathie

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Layla v. 24 Kommentare Angemeldet am: 09.07.2021

Off topic:

Liebe Doris,

hast du es schon mit Alpha-Liponsäure versucht? Das wird sogar bei konventioneller Behandlung bei Polyneuropathie verschrieben, da es oft hilft.

 

Lieber Gruß

 

Layla

 

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Doris C. 20 Kommentare Angemeldet am: 11.07.2014

Danke für eure Antworten,  das ermutigt mich schonmal. Schade Elli, dass es bei dir nicht geholfen hat. Es ist eine wirklich fiese Krankheit und die Forschung kommt auch nicht voran. Ich werde einfach einen Versuch starten, kann ja wieder abbrechen,  wenn es mir nicht gefällt. 

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Lisa M. 119 Kommentare Angemeldet am: 20.10.2019

Hallo Doris,

ich bin 1,70 groß und wiege 53kg. Ich lebe in Ketose und ich habe ein paar Wochen nach dem Eintritt in die Ketose tatsächlich abgenommen. Ich habe mir, wie Du, sorgen gemacht, habe mich täglich gewogen und als ich bei 50 kg angelangt war auch mächtig Panik gehabt. Ich hatte damals allerdings beschlossen, dass ich das trotzdem durchziehe und dann schaue, wie tief das Gewicht tatsächlich fällt. Und siehe da, es fiel nicht unter die 50 kg und stieg nach ein paar Wochen wieder auf die gewohnten 53kg. Mein Körper hat das wieder eingependelt.

Wenn ich Dir einen Rat ans Herz legen darf: Mach Deine eigenen Erfahrungen. Nicht von den Erfahrungen anderer abschrecken lassen. Reduziere langsam die KHs und richte Dich nicht nach irgendwelchen Ratios. Hör auf Deinen Körper und mach das, was er sagt. Ich z.B. esse tatsächlich an die 200g Butter am Tag. Wenn mein Hirn mir sagt, dass es gerne Butter schmecken würde, dann gehe ich zum Kühlschrank, schneide mir ein Stück ab und kaue es. Solange es schmect, ist es genau dass, was der Körper braucht. Und wenn das nächste Stück nicht mehr schmeckt, dann spucke ich es aus. So lernt man seinen Körper kennen und stresst sich nicht mit irgendwelchen Ratios, die sich irgendjemand mal ausgedacht hatte. Jeder Körper ist individuell.

Grüße, Lisa

 

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Elli 181 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Doris,

vielleicht kann ich helfen. Auch ich habe Polyneuropathie und einen BMI von ca.18 (60kg bei 1,80m).Ich habe vor ca. 2 Jahren versucht, ob ketogene Ernährung hilft. Sogar mit ärztlicher Unterstützung und Ernährungsberatung einschließlich empfohlener Rezepte.

Ich will Dich nicht entmutigen. Bei mir hat es für die Polyneuropathie nichts gebracht. Das will aber nichts heißen, vielleicht ist es bei Dir ja anders. Es gibt ja soviele Ursachen für eine PNP. 
Vor Gewichtsverlust musst Du keine Angst haben, ich habe damit sogar 5kg zugenommen, was mir dann gar nicht mehr gefiel. Ich sollte wirklich jedes Essen berechnen und dieses ketogene Ratio von mindestens 3 bei jeder Mahlzeit versuchen, einzuhalten. Das ist eine Menge Fett bzw. Öl! Soviel nimmt man ja gar nicht, wenn man ketogene Ernährung zum Abnehmen praktiziert (da holt man es aus dem eigenen Fett, das wir beide ja nicht haben). Mein Mann hatte die Ernährungsumstellung mitgemacht, aber das zusätzliche Öl, das ich mir immer zusätzlich über das Gemüse und meinen Frühstücksquark und in meinen Kaffee gekippt habe, weggelassen. Und es hat funktioniert. Er hat in derselben Zeit, in der ich 5kg zugelegt habe, 8 kg abgenommen! D.h. letztendlich hängt es immer noch an der Gesamtbilanz. Da muss man aufpassen. Im Internet kursieren da genügend seltsame Informationen.

Aber es geht ja um die PNP und da will man die klassische ketogene Ernährung. Mir wurde aufgeschrieben <30g Kohlenhydrate pro Tag, Eiweiß möglichst nicht <1g/kg Körpergewicht pro Tag aber gerade soviel, dass die ketogene Ratio noch stimmt (ist schwierig, die Menge kollidiert mit natürlich der Strunzschen Empfehlung, richtig viel Eiweiß). Muss man ausprobieren. Über eine gute Körperwaage kann man ja den Grundumsatz herauskriegen, plus das, was Du mit Bewegung am Tag sonst noch verbrauchst. Dann kann man rechnen, wieviel kcal insgesamt sinnvoll sind. Ich konnte letztlich sogar mehr Eiweiß nehmen und die Ketose blieb trotzdem gut. Aber da ist offensichtlich vieles sehr individuell.

Und ganz wichtig - ketogene Ernährung das sind nicht nur Käse, Eier und durchwachsene Steaks. Das ist auch ganz, ganz viel Salat und Gemüse. Weil nur das auch die Antioxidantien und sonstige Pflanzenstoffe bringt, die man gerade bei einer solchen Nervengeschichte braucht. Ich sollte jeden Tag 750g Salate und Gemüse essen. Das ist fast nicht zu schaffen, wenn man das falsche Gemüse mit zuviel Kohlenhydraten nimmt. Denn die ketogene Ratio muss ja trotzdem stimmen. Ich hatte allein mit der Menge mein Problem und war ständig am Chicoree-knabbern.

Wie gesagt, funktioniert hatte es. Die Ketose war gut messbar. Die PNP hat sich nicht gebessert. Aber das Wohlbefinden und die Lust am Sport - das hat sich gebessert. Man hat, wenn die Umstellung geklappt hat, definitiv mehr Energie. Und vielleicht nützt ja auch das schon, um die PNP zumindest zu bremsen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg! VG Elli

PS. Ein gutes Buch dazu ist: Der Ketokompass von U. Gonder u.a., (nicht ganz einfach, aber es lohnt sich)

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Roger 1020 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Doris,

bei der ketogenen Ernährung wird u.a. die Fettverbrennung aktiviert und man verliert nicht zwingend Gewicht. Ich würde z.B. eine ketogene Atkins Ernährung mit viel Gemüse, Eiweiß und Kokosöl empfehlen (siehe auch "Sehkraftverlust jetzt stoppen!", Bruce Fife). Mit dem Bewegungstraining kann man die Muskulatur stärken und das Körpergewicht steigt evtl. leicht an. Viel Erfolg!

Roger

 

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Doris C. 20 Kommentare Angemeldet am: 11.07.2014

Hallo,

Bei mir wurde Polyneuropathie diagnostiziert und ich frage mich, ob die Keto Ernährung mir etwas Linderung bringen könnte. Das Problem ist, dass ich einen BMI von 18 habe und auf keinen Fall abnehmen möchte. Wie sind hier die Erfahrungen bei sehr schlanken Menschen?

 

Viele Grüße 

Doris 

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