GregP, ich kenne den Artikel sogar. Bei mir ist der Groschen aber noch nicht gefallen. Kannst du aus diesem Artikel also das Konzept der Trennung ableiten und begründen? Weil es die Fläche unter der Insulinspiegel-Kurve verkleinert? Ich habe ihn bisher eher als Plädoyer für metabolische Flexibilität verstanden (erreichbar etwa durch Intervallfasten). Und als Warnung vor gewissen Fallstricken: dass man sich nicht wundern darf, wenn bei ketogener Ernährung der Blutzuckerspiegel und die Insulinresistenz steigt (physiologische Insulinresistenz).
Noch deutlicher wird das Anliegen von edubily in diesem Artikel:
https://edubily.de/stoffwechsel/get-yourself-a-kohlenhydrat-stoffwechsel/
Aber auch da lese ich nichts von einer Fett/KH-Trennung als praktischer Konsequenz und Handlungsanweisung.
Übrigens, Ulrich Warnke erwähnt den Randle-Zyklus überhaupt nicht, misst ihm anscheinend keine entscheidende Bedeutung bei. Für ihn kann die Stoffwechselweiche durch eine Sahnetorte auch auf Zuckerverarbeitung gestellt werden. Mit der Folge, dass dann das Fett nicht verarbeitet werden könne und längere Zeit im Blutkreislauf bleibe, oxidiere, für die Verbrennung nicht mehr in Frage komme und irgendwo abgelagert werde. Folge: Entzündungsreaktionen, Arteriosklerose.