Das Methan, das Weidetiere absondern, ist kein Beitrag zum Klimawandel, weil es Bestandteil des natürlichen CO2-Kreislaufs ist. Klimawandel gibt es nur, wenn fossiler oder im Boden festgelegter Kohlenstoff mobilisiert wird.
Gibt es dafür Belege, dass in ungenutzten Flächen mehr CO2 festgelegt wird? Aber da 2/3 der landwirtschaftlichen Fläche Weideland sind, ist das ohnehin keine Option, wovon sollen die Menschen leben, die davon abhängen?
In Mitteleuropa sind eher brachfallende Flächen ein Problem: Die Bewirtschaftung von "Grenzertragsflächen" lohnt sich nicht mehr - dabei gibt es hier ein großes Potential mit Kulturlandschaftspflege, Mahd und Beweidung auch noch hochwertige Lebensmittel zu produzieren.
Auch in meinem Bio-Garten nimmt die Humusschicht zu, der Boden wächst über Wegplatten, und der Kompost reichert die Gemüsebeete an. Trotzdem wird CO2 frei, wenn der Boden bearbeitet wird. In der Summe dürften unsere Gärten doch eher mehr speichern als abgeben. Was sicher nicht für die großflächige, industrielle Landwirtschaft gilt.
Da tropische Böden viel instabiler sind als die gemäßigter Breiten ist das Regenwaldabholzen wirklich ein Problem - auf jeden Fall ein Grund weder Soja (o.ä.) noch Fleisch aus solchen Ländern zu konsumieren.