26.06.2025
Hallo Patricia,
die Ernährung von Junkfood-essern besteht etwa zu 70 % aus raffiniertem Zucker, raffiniertem Pflanzenöl und hochverarbeiten Getreiden. Während Naturvölker mit ihrer traditionellen Diät aus natürlichen Lebensmitteln gesund alt werden können, müssen Leute, die sich von Industrienahrung ernähren mit choronischen Krankheiten und zumindest kurzer Gesundheitsspanne rechnen. Woran liegt das? An den mangelnden Ballaststoffen (die gibt es sogar teilweise in "gesunden" Frühstücks-Cerealien) oder eher an Nährstoffmängeln oder Toxizität?
Und es doch logisch, dass Antibiotika, die Bakterien abtöten sollen, eine andere Auswirkung auf das Mikrobiom haben als natürliche Schwankungen in der Nahrungsaufnahme. Es war für Menschen evolutionär und historisch gesehen immer normal auch mal zu fasten oder im Sommer anders zu essen als im Winter. Damit kommt dann eben auch das Mikrobiom klar, denn es hat sich mit solchen Schwankungen eben auch entwickelt.
Carlos, das Problem mit der ganzen Kalorienrechnerei ist, dass weder der Verbrauch, noch der Grundumsatz feste Größen sind. Die Kunst ist es den Grundumsatz oben zu halten. Das schafft man nicht durch Kalorienzählen, sondern durch das verschieben der Makronährstoffe: Fett und Eiweiß haben keine / kaum Auswirkungen auf den Insulinspiegel, der wenn erhöht, die Fettverbrennung stoppt. Ich kann so locker (ca. 300 kcal) mehr essen als meine dickbäuchigen Kolleginnen, die sich seit Jahrzehnten aushungern. ( * nicht gezählt, sondern gelesen)
Andrea, närhstoffreiche LowCarb-Ernährung ist langfristig auf jeden Fall besser als Geheimplan nur mit Shakes. Diese Pulver sind letztlich auch hochverarbeitete Lebensmittel, meiner Meinung höchstens als Ergänzung, nicht aber als Ersatz für richtiges Essen zu nutzen.
Sommerliche Grüße Uli