Das ist wohl auch der Grund, warum Keto in der modernen Krebsmedizin nicht angekommen ist bzw. nicht flächendeckend angewandt wird. Wirkungen und Ergebnisse aus Forschung und klinischer Praxis scheinen zu uneinheitlich und zu uneindeutig, als dass man daraus Empfehlungen ableiten könnte.
Ganz so blöd sind die Onkels aus der Onkologie ja auch nicht, und einige davon lesen sicher auch englischsprachige Studien. Und die Forschungsergebnisse von J. Coy et al. scheinen auch nicht immer so eindeutig und positiv wie gerne dargestellt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Keto scheint in der Krebsbehandlung nun mal leider nicht der Königsweg zu sein, dafür kommt es zu sehr auf das Individuum mit seiner persönlichen genetischen Ausstattung und seinen individuellen Krebs an.