22.09.2022
Hallo Quali85 und alle, die einen Daumen hoch gegeben haben.
„Die Menschen in diesem Lande werden von massenmedialer Seite bereits genug politisch einseitig tracktiert.“ Da stimme ich zu und wundere mich, dass sich so viele Menschen traktieren lassen und bereitwillig mitmachen. Aber dass das Pendel so weit umschlägt, dass man es als „infantil“ bezeichnet, wenn jemand lediglich schreibt: „die allerdings meist nicht aus Europa stammen. Die Wege vom Hersteller bis zum Konsumenten sind lang, dabei werden mehr Klimagase freigesetzt als auf kürzeren Transportstrecken.“, finde ich schon übertrieben. Ich vermute, dass viele Leute gerne Alternativen wählen, wenn sie besser informiert sind. Und sie werden ja nicht zu etwas gezwungen.
Wir haben einen großen Walnussbaum im Garten und haben schon oft gehört, dass Leute verwundert sind, dass Walnüsse auch bei uns wachsen, denn die kommen doch meistens aus Kalifornien. Die meisten Haselnüsse kommen aus der Türkei, aber auch die wachsen hier. Wir kaufen unsere Haselnüsse bei einem Bauern, der auf 4ha Haselnüsse anbaut und dazwischen laufen die Hühner herum. Hat 2 Vorteile: Die Haselnüsse werden gedüngt und Schädlinge, die an den Sträuchern sind, werden von den Hühnern gefressen und sie liefern Eier mit viel Omega 3.
Vielleicht sehen das manche Leute jetzt auch als „Belehrung“, aber ich denke und hoffe, dass noch mehr Leute froh sind, wenn sie darauf hingewiesen, dass man darauf achten kann, mehr in der Umgebung Gewachsenes zu kaufen.
Hoffentlich beklagen diejenigen, die keine „Belehrungen“ zum Umweltschutz wollen, sich nicht über den ständig zunehmende LKW-Verkehr auf unseren Straßen und auf den Flughäfen, die unsere Nahrung von weit weg herbringen..