26.05.2017
@Gisela: Natürlich weiß ich, wie es geht. Das hat man nach 10 Minuten Recherche raus. Auch mache ich gern (neue) Erfahrungen, aber nur gute. Deshalb meine Grundregel: Erst das Wissen, dann die Praxis. Und genau: Ich erwarte noch Gartz und Piels, um grundlegenderen Aufschluss über die Wirkzusammenhänge zu gewinnen. Die seien, wie da und dort betont wird, noch nicht ganz klar.
Die dreiprozentige Lösung dürfte eigentlich kein Problem darstellen. Man sollte aber - wie immer - die Gesamtbedingungen berücksichtigen. Zum Beispiel kann H2O2 etwaig vorhandene Metalle und Kunststoffe angreifen. Ich selber würde das Mittel gerne prophylaktisch einsetzen. Theoretisch könnte es völlig genügen, mit der unverdünnten 3%-Lösung und einer Spitzbürste die Zahnfleischränder zu pflegen, denn das ist ja doch der kritische Bereich.
Und wie Du sagst: Man wird am besten auch den Zahnarzt fragen. Allerdings sind da Eigeninteressen im Spiel, denn eine gute "professionelle Zahnreinigung" kostet 100 Euro. Für die Generierung dieser Umsätze sorgt das Hilfspersonal.
@Ulli: Völlig richtig, was Du sagst. Zerfall in "H und O" ist natürlich ungenau. Die Frage ist aber die Affinität des atomaren Sauerstoffatoms. Laut Horn bilden sich je 2 H2O-Moleküle und 2 O-Atome, also molekularer Sauerstoff O2. Was heißt das für die weitere Reaktionsfreudigkeit des Sauerstoffs (in Bezug auf Bakterien, Viren etc.)?
Ich verfahre genau wie Du: Rein damit, was Ascorbinsäure und Co. betrifft (Thema Redox-System). Ich messe das nicht genau ab, liege aber mit VC sicherlich im zweistelligen Bereich. Das wird sehr gut toleriert, obwohl ich als Ausdauersportler mit hohem taglichem Trainingsumfang auch massiv Magnesium einnehme. Da kann es leicht mal zu Durchfall kommen. Ist nicht weiter schlimm, nur unangenehm.
In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen frage ich mich, ob die orale Einnahme von H2O2 theoretisch überhaupt Sinn ergeben könnte. Wohl eher nicht. Sauerstoff nehme ich jeden Tag ja mehr als genug auf. Mein Fokus liegt daher seit langem auf der anderen Seite: endogen dafür zu sorgen, dass die freien Radikale entschärft werden. VC ist hierbei der absolute Schlüssel (neben wichtigen Antioxidantien wie VE, Q10, Astaxanthin usw.). Ich glaube nicht, dass eine weitere "Zwangsbeatmung" mit H2O2 Sinn ergäbe.
Außerdem müsste man in diesem Fall sicherlich stark verdünnen, denn es ginge um die Anwendung in "Körperhöhlen" mit der Gefahr des Knallgaseffekts.