06.09.2025
In meinem Eingangspost habe ich schon darauf hingewiesen, wie wichtig das Fermentieren und schon das Einweichen ist. Nun, 2 Jahre später, schreibt auch Robert in den News vom 02.09.2025
„Fermentation ist der Schlüssel zum Erfolg“.
„Doch es ist mitnichten nur das Gluten, welches uns Menschen Ärger bereitet und zu Recht darf man die Frage stellen: Wieso treten diese Probleme vermehrt in den letzten 70 Jahren auf, obwohl wir Menschen doch seit ca. 13.000 Jahren Getreide anbauen und verzehren?“
Bisher vertritt Robert immer die Meinung, dass man kein Getreide essen sollte, weil „wir“ Getreide erst seit 10.000 (oder jetzt 13.000) Jahren essen. Aber nun hat er die Fermentation entdeckt und damit ist jetzt Getreide für ihn offenbar doch nicht so schlimm.
Ich habe schon viel Brot in meinem Leben gebacken und zwar genauso wie meine Mutter und meine Großmutter, und das war immer mit selbst hergestelltem Sauerteig.
„Ich fasse zusammen: Echtes Sauerteigbrot kann von Menschen mit Zöliakie vertragen werden“
Nein, ich würde mein echtes Sauerteigbrot nie einem Zöliakiekranken anbieten.
Denn durch das Fermentieren und Backen wird zwar ein Teil des Glutens abgebaut, aber es bleibt noch zu viel Gluten für einen Zöliakiekranken im Brot.
Außerdem verwenden viele Bäcker sogenannten Fertigsauer, der Geschmack und Säure ins Brot gibt, die Teiglockerung kommt aber von der zugesetzten Hefe und da wird kein Gluten abgebaut. Am meisten Vertrauen hätte ich bei reinem Roggenbrot vom Bäcker, da sich Roggenbrot nur mit Hefe wahrscheinlich nur wie ein Stein backen ließe.
„Sie haben bei glutenfreien Backwaren zwar ein Produkt, welches kein Gluten enthält, da dort primär Mais- und Reismehl verwendet werden. Sie haben jedoch genau das gerade beschriebene Problem, dass Sie Ihrem Körper Mineralien und Vitalstoffe entziehen, da wir als Gesellschaft nicht mehr die traditionelle Technik der Zubereitung anwenden.“
Seit dem Mittelalter und bis ins 19.Jahrhundert wurde in Deutschland sehr viel Hirse und Buchweizen gegessen, weil diese auch auf kargen Böden wachsen.
Hirse und Buchweizen sind gluten- und lektinfrei,
deshalb für jeden und inbesondere für Zöliakiekranke i.a. sehr gut verträglich.
Brot ist zum Mitnehmen in die Schule oder auf Wanderungen sehr praktisch, aber zuhause gab und gibt es bei uns immer viel aus Hirse oder Buchweizen, das man wunderbar mit Gemüse, Kräutern und Salat kombinieren kann.
Für Zöliakiekranke kann man auch glutenfreies Brot aus Hirse oder Buchweizen backen.