06.12.2018
Wie recht er doch hat, unser guter Dr. Strunz: (Fettschrift von mir)
"... Noch einmal übersetzt: ich habe gelernt, dass der Bruch, die völlige Trennung das richtigere ist. Eine Ehe noch so ein bisschen fortzuführen, zahlt sich selten aus. Man spricht sich aus und geht seiner Wege. Und so sollte das auch sein mit
Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker. ..."
Die Versuchung von Brötchen und Honig ist für mich gewaltig, der Rest interessiert mich überhaupt nicht. Gerade jetzt hatte mein Mann wieder tüchtig Süßigkeiten eingekauft. Ich habe nur ein einziges Mal "probiert", und aus war es mit der Disziplin für ca. 10 Tage.
Es fällt mir unendlich schwer, bei einer gemütlichen Familienfeier nicht zuzulangen. Merkwürdig, bei Alkohol habe ich das schon seit Jahren geschafft, ohne einen einzigen Tropfen zu trinken. Rückschläge gab es schon - damals - jetzt sind es 3 alkoholfreie Jahre, die ich nicht bereue. :-)
Beim Alkohol hat der Kopf mitgemacht, bei Brötchen und Honig - beides nur an bestimmten Tagen - sieht er es dagegen nicht ein. Zumal mein Mann und ich Freitag und Samstag auf unserer Hausbaustelle sind und vorher beim Bäcker frühstücken mit herrlichem Capuccino und Brötchen.*) siehe unten, warum ich keinen Solo-Leberkäse in der Bäckerei mehr esse ...
Zumal ich auch ein ganz schlechter Gemüse-Esser bin, mit dem ich meine KH-Gelüste ausgleichen könnte. Und die vielgepriesenen Eier sind mir seit Kindertagen so etwas von über, dass ich mich nur ganz schwer zum Konsum aufraffen kann.
Die üblichen EW-Shakes, gleichgültig von wem, stehen mir auch ganz oben im Hals. Ich nehme sie, weil sie verbraucht werden müssen, aber eigentlich mehr mit igitt-Gefühl. Was immer noch gut geht, sind die persönlichen Aminosäure-Shakes aus Wien. Ich lasse mir immer die ohne Geschmack zusammen mixen, also Natur. Die dadurch bittere Note kommt mir sehr entgegen.
Was bleibt noch übrig?
Ich bin Fett-Liebhaber, da habe ich Glück.
*)Von biologischem/Demeter-Fleisch habe ich mich auch verabschiedet, nachdem ich einen entsetzlichen Artikel über "Der guter Fleischer von nebenan ..." gelesen habe. Nein, an Tier-Quälereien möchte ich mich nicht beteiligen. Das Problem ist nicht die gute biologische/Demeter-Lebensweise der Tiere, sondern deren oftmals grausames Ende im Schlachthof oder beim selbst schlachtenden Fleischer.
Und ich weiß in keinem Fall, ob nicht mein Bio-/Demeter-Rind/Schwein/Huhn so ein furchtbares Ende gefunden hat. Außer, ich schlachte selber oder bin vom letzten Transport bis zum Ende dabei.
Für mich habe ich eine gangbare Lösung gefunden: Insekten. Und eine wirklich gute Website dazu "is..c". Damit kann ich leben, zumal unsere Vorderen auch u.a. Insekten aller Art gesammelt haben.
Nachtrag:
Natürlich erkenne ich den aktuellen Widerspruch zwischen kein Bio-/Demeter-Fleisch mehr und den Capuccino beim Bäcker oder unseren täglichen Kaffee mit 10%er Bio-Kaffeesahne. Vielleicht schaffe ich den Sprung (schon mehrfach probiert) zum schwarzen Kaffee (bäh!).
Gruß Gundula