16.05.2023
Hallo allerseits,
ich versuche nun seit 15 Jahren meinen Gesamteiweißspiegel auf Level von mind. 7,5 g/dl zu heben. Leider ohne Erfolg. Nach meinem Besuch bei Dr. Spitzbart in 2009 und bei Dr. Strunz in 2019 hieß es immer, ich müsse einfach noch mehr Eiweiß essen, da ich durch Sport, Alltag und Stress zu viel Eiweiß verbrauchen würde. Somit habe ich über Jahre mind. 3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht gegessen und das noch durch freie Aminosäuren ergänzt. Täglich! Leider ohne Erfolg.
Nun bin ich beim Lesen des Buches "Nährstofftherapie" von Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel über folgende Sätze gestolpert, die meines Erachtens für einige von euch sehr interessant sein dürften, siehe Auszug Seite 228:
"In meiner Praxis spielen bei einem niedrigen Gesamteiweiß von >6,6 g/dl unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Ales Erstes sollte man einen gar nicht so seltenen Antikörpermangel ausschließen durch die quantitiative Bestimmung der Immunglobuline (Antikörper) IgA, IgG und IgM...
...Sind alle AK knapp am unteren Rand zu niedrig, kann das beim Gesamteiweiß durchaus einen Minus Unterschied von 0,5 g/dl ausmachen. Statt bei 7,0 g/dl liegt dann das Gesamteiweiß bei AK Mangel nur bei 6,5 g/dl. Das bedeutet umgekehrt, dass man sich bei gleichzeitigem AJ-Mangel um den niedrigen Gesamteiweißwert nicht mehr so katabole Gedanken machen muss. Meist wird der AK-Mangel klinisch nicht relevant von den Menschen gespürt. Ein AK-Mangel kann aber schon im Laufe des Lebens eine gewisse Immunschwäche erklären mit unterschiedlichen immunologischen Konsequenzen je nachdem welcher AK fehlt..."
Ich bekam diese Werte in 2019 geprüft... und ich bin bei allen 3 am unteren Ende. Beim IgM sogar unter minimum.
Also ich muss echt sagen, ich bin baff... und ich bin mir sicher, dass ich jetzt nicht der, die Einzige bin... Kann mich überhaupt nicht entsinnen, dass bisher irgendwo anders gelesen zu haben... :-(
Habt ihr Hinweise?
Gruß Andy