07.02.2022
Fünf Jahre? 
Nein, über Orangen weiß ich nicht viel, nur, dass sie sehr unterschiedlich sein und schmecken können. Diesen Winter habe ich vielleicht 2 kg gekauft. Ansonsten essen wir Äpfel, Undine und Boskoop von den zwei Bäumen in unserem Garten. Es sind immer noch welche übrig, inzwischen leicht schrumpelig, aber immer noch lecker. (Boskoopscheiben in Butter gedünstet! Undine roh) Den inzwischen sicher reduzierten Vitamin C-Gehalt gleiche ich durch Pulver aus.
Dem "esst viel Obst und Gemüse"-Hype stehe ich ohnehin kritisch gegenüber: Wenn man das regional bekommen möchte sieht es im Winter und Frühjahr ganz schön mau aus, wie früher eben: Kohl, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Rote Bete, dazu Äpfel und Obstkonserven. Woher kommt das ganze Gemüse, wie frisch kann es entsprechend sein? Wieviel Energie fießt in Transport und Verpackung? Wie wird es im Ursprungsland angebaut? Spanien verkauft viel Wasser mit dem frischen Gemüse und Obst, das in der Landschaft ohnehin fehlt.
Die essentiellen Nährstoffe kommen nicht aus dem Grünzeug, sondern aus Lebensmitteln tierischen Ursprungs, die auf der ganzen Erde ganzjährig zu finden waren und so den Menschen die Besiedlung aller Klimazonen ermöglicht haben.
Auch heute ist es noch so, dass Fleisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte bei uns überall regional produziert werden können, im Gegensatz zu Oliven- und Kokosöl, Mandelmilch, Tofu und Südfrüchten. Es liegt an uns, die besten Quellen zu finden, die wir mit unseren ethischen Ansprüchen und unserem Geldbeutel vereinbaren können.
VG
Uli