19.03.2025
Nach einer Umstellung auf eine Low-Carb-Ernährung, im Rahmen einer Behandlung aufgrund starken Wechseljahresbeschwerden und Allergien bemerkte ich zunächst einige positive Veränderungen, wie wenn man fastet. Fit und Glücklich. Längerfristig ging es aber gesundheitlich schlechter. Trotz umfangreicher Blutanalyse und kostenintensivem „Bluttuning“ im Wert von mehreren 10.000 Euro verschlechterte sich mein Wohlbefinden zunehmend. Statt der erhofften Besserung fühlte ich mich zunehmend müde und energielos. Mein Schlaf war kurz und wenig erholsam, und meine geistige Leistungsfähigkeit nahm spürbar ab. Auch meine Hormonwerte verschlechterten sich deutlich. Beim Sport traten ungewöhnliche Herzfrequenzspitzen auf, und mein Puls kletterte beim Laufen plötzlich auf über 180 Schläge pro Minute. Meine Pollenallergie wurde schlimmer! Obwohl ich bereits schlank war, verlor ich weiter an Gewicht, bis mein BMI auf 17 sank. Dennoch war ich überzeugt, mit dieser Ernährungsweise auf dem richtigen Weg zu sein.
Der Wendepunkt kam unerwartet: Während einer Bergtour war ich aufgrund der Umstände gezwungen, kohlenhydratreiche Speisen wie Brot, Pasta und Rösti zu essen – und überraschenderweise ging es mir danach schlagartig besser. Dieses Erlebnis veranlasste mich, meine Ernährung erneut zu überdenken.
Diese Erfahrung hat mir verdeutlicht, wie individuell Ernährung wirkt und dass bei sehr aktiven Frauen, Low Carb nicht wirklich optimal ist.
Andrea