14.02.2019
Rotwein mit dem gewissen Extra ….
Mehrfach in wissenschaftlicher Literatur gelesen, auch mit Studie aus dem Jahr 2009 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19627470 , zuletzt im Buch „AntiAging und Prävention“ der Zusammenhang zwischen (wenig) Rotweinkonsum und besserer Sexualität.
Bei Frauen verringert sich durch Alkoholkonsum der Östradiol-Gehalt (ein Östrogen), wodurch im Verhältnis der Testosteronspiegel ansteigt. In der Folge kann die sexuelle Erregbarkeit steigen, durch die im Rotwein enthaltene Polyphenole. Diese Antioxidantien sorgen dafür, dass unser Körper stärker durchblutet wird.
Auch bei Männern sorgt ein edles Tröpfchen für den Anstieg des Sexualhormons Testosteron. Das Quercetin, ein pflanzlicher Farbstoff, der im Rotwein enthalten ist, fördert die Ausschüttung von Testosteron.
Wenn überhaupt Alkohol in Minimengen, dann vielleicht nicht zum Pils, sondern lieber zum Weinglas greifen: Rotwein trinkende Männer haben doppelt so viel Testosteron wie Bier-Trinker.
Wer die "positiven" Effekte des Alkohols nutzen möchte, zugleich aber nichts von der sexuellen Energie einbüßen will, sollte den Konsum auf etwa 0,5 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht beschränken. Das bedeutet z. B. für einen 75 Kilogramm schweren Mann, er sollte nicht ganz zwei Viertel Weißwein trinken.
Stimmt das? Werden Frauen nach wenig Rotwein-Genuss oder einem Cocktail irgendwie enthemmter, redseliger und kuschelbedürfig und hängen ihrem Partner quasi am Oberarm?
P.S. Übrigens, wann ist wenig einfach zu viel? … Wenn der erste Kater um die Ecke kommt