Forum: Ernährung - Sunday Natural

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Elli W. 279 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Patricia D., 

mir ist noch eingefallen: Diese Gene sind zum großen Teil in Roberts Buch beschrieben. Und da schreibt er ja auch sehr schön, was man machen kann.

 

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Elli W. 279 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Patricia D.,

Du hasr Recht, der Link funktioniert bei mir auch nicht mehr. Der war auch viel länger, da ist mir irgendwas unter den Tisch gefallen. Ich schau nochmal. Aber das war auchnur was ganz allgemeines, wo halt gesagt wurde, dass die genetische Disposition die Entgiftung deutlich beeinflusst.

Das mit der Genuntersuchung bei mir kam ja so zustande: Es wurde immer wieder nach der Ursache meiner Polyneuropathie gesucht. Und da meine Mutter ähnliche Beschwerden hatte, wurde u.a.  eine genetisch bedingte Variante vermutet. Da wurden aber Gene untersucht, die mit so einer sog. Hereditären Polyneuropathie im Zusammenhang stehen. Da gab es es aber damals keinen Hinweis. Vor so drei Jahren kam dann ein Arzt auf die Idee, dass es auch mit den Genen für die Entgiftung zusammenhängen könnte. 
Bestimmt wurden COMT, GPX1, GSTM1, GSTP1, GSTT1, MTHFR, NAT2, NQO1, SOD2 und UGT1A1. Gemacht wurde das am Institut für Pharmakogenetik in Peine.

Man kann ja jetzt nicht sagen: Du hast diese oder jene Genvariante und deshalb bekommst Du diese ode jene Krankheit. Zu den einzelnen Genen gab es aber eine Bewertung in dem Sinne, dass die jeweilige Genvariante assoziiert ist mit Fibromyalgie, chronischem Erschöpfungssyndrom, vermehrtem oxidativem Stress, Chemikaliensensitivität und deutlich eingeschränkter Glutathion-Konjugation. D.h. die Gesamtbewertung war dann, dass die Phase-II-Entgiftung deutlich eingeschränkt läuft. Dann wurden zu den einzelnen Genvarianten auch die Chemikalien und Medikamente genannt, die unbedingt zu vermeiden sind. Bei mir sind das dann z.B. eine ganze Reihe von Psychopharmaka (die ich zum Glück ja gar nicht brauche), die gar nicht abgebaut werden können und deshalb nicht gegeben werden dürfen. An der Stelle hab ich mich schon gefragt, ob das ein Grund sein könnte, dass viele ihre Medikamente gar nicht vertragen. Aber sag mal Deinem Arzt, ich hab Gen XY...

Bei mir kommt außerdem noch die deutliche Einschränkung des MTHFR-Gens dazu, das betrifft ja die Abbaufähigkeit des Homocysteins.

Da hab ich insofern Glück gehabt, dass es gemacht wurde. Aber eine schulmedizinische Diagnose in dem Sinne ist das ja nicht. Also tu ich das, was man braucht, um gut mit diesen Genen zu leben, selbst bezahlen, wie Ausleitung (nein, bezahlt die Krankenkasse nicht!), NEMs (auch nicht, da schulmedizinisch ja keine Defizite von z.B. B-Vitaminen vorliegen). 
Ich bin trotzdem zufreieden. Ich hab eine (mögliche) Erklärung und weiß ungefähr, was mir gut tut und was nicht. 

Elli

 

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Chester B. 186 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Katharina hat vor eingen Tagen hier Moleqlar empfohlen für NEM mit dt. Labor-Zertifikaten.

Weiß jemand, ob und ggf. wo es nachprüfbar unbelastetes Ingwerpulver gibt?  (bitte nicht aus Peru)

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Chester B. 186 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Ja, Patricia, du hast vollkommen recht. 

Bei den Gewürzen ist es schon fast kriminell, was angeboten wird im Internet: Ich habe "Bio Ingwer" bei Amazon bestellt, Lieferer "Kontorhaus Göricke". Die habe ich um Zusendung einer aktuellen COA für die Charge gebeten. Die Antwort: "Schimmelpilze 100.000 Kolonien boldende Einheiten pro Gramm."

Die KI schreibt: "Dein Bio-Ingwer liegt mit 100.000 KbE/g genau an der oberen Grenze, die für getrocknete Gewürze zulässig ist."

Die Angaben hat Göricke selbst gemacht und selbst unterschrieben, wer weiß also, wieviel Kolonien bildende Einheiten pro Gramm wirklich in diesem Ingwerpulver sind?

 

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Patricia D. 1157 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Elli W.,

Dein link auf ein Video vom ndr führt bei mir ins Leere.

Ich habe mich früher gefragt, warum der eine Raucher mit 95 und der andere mit 59 oder noch früher verstirbt. Inzwischen weiß ich, dass es eben gute Entgifter für Rauch und andere Schadstoffe gibt, aber auch schlechte Entgifter.

Wie aufwendig und kostspielig ist denn diese Gentestung aus Deiner Erfahrung, wäre das empfehlenswert für alle im frühen Alter, eventuell im Rahmen der Us für Kinder? Muss da für jeden Schadstoff extra getestet werden, oder reicht ein Gen und daraus dann die Einteilung in gute oder schlechte Entgifter mit Nuancen dazwischen? Wäre ja einfacher, wenn ich dann weiß, was ich nicht in meinen Körper bringen sollte, damit ich es nicht aufwendig und teuer wieder herausholen muss.

Ich hab lange Zeit von diesen Gengeschichten nichts gewusst, bis ein schlauer Arzt mal auf die Idee gekommen ist und diese Gene bestimmt hat.

Bis Du diesen schlauen Arzt gefunden hast, hat es wahrscheinlich lange gedauert mit vielen Arztbesuchen und vielen vergeblichen anderweitigen Versuchen. Das könnte man sich vielleicht ersparen, wenn man frühzeitig davon wüsste. Und billiger wäre es wahrscheinlich auch.



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Patricia D. 1157 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Elli W.,

ich würde mir wünschen, dass es eine funktionierende, staatliche Stelle gibt, die NEMs gründlich untersucht, bevor sie in den Verkauf kommen. Ich habe einmal ein Video gesehen, da hat ein Journalist mit Hilfe einer Apothekerin ein Präparat hergestellt, das keinerlei Wirkung hatte, um zu testen, ob das bei der Stelle, wo man NEMs anmelden muss, durchgeht. Ja, es ging durch. Dieses Video finde ich im Moment nicht.

Man hat dann noch Glück, wenn es wirkungslos ist, dann war es Geldverschwendung. Wenn es aber zu allem Überfluss Stoffe enthält, die in meinem Körper nichts verloren haben, dann habe ich auch noch einen Schaden.

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Elli W. 279 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo an alle,

ich wollte mich nochmal kurz melden, weil ich nicht weiß, ob das so sinnvoll und gut war, was ich hier geschrieben habe. Es war ja eigentlich schon wieder ein neues Thema.

Eigentlich ging die Diskussion ja darum, dass es offenbar Versender von Nahrungsergänzungsmitteln gibt, die ihre Analysenzertifikate (wenn überhaupt vorhanden) nicht herausgeben bzw. dass es Nahrungsergänzungsmittel gibt mit Gehalten an As und Pb, die  man besser nicht konsumiert. Schon gar nicht, wenn man selbst schon weiß, das man selbst bereits mit diesen Schadstoffen belastet ist. Egal, ob man bereits durch diese Belastungen irgendwelche Beeinträchtigungen und Symptome verspürt. 
Ich kann gut nachvollziehen, dass man lieber eine Ausleitung macht, selbst wenn der Blutwert noch nicht die offiziellen Laborobergrenzen erreicht hat. Und wie gesagt - diese Grenzen sagen ja gar nichts darüber aus, wie der einzelne Mensch im Rahmen seiner individuellen Entgiftungsfähigkeit auf solche Belastungen reagiert. Ich wünschte nachträglich, ich hätte mal an solche Ausleitung (d.h. zumindest erstmal an einen Provokationstest) gedacht, bevor das Kind in den Brunnen gefallen war. Allerdings hab ich früher auch von dieser eingeschränkten Entgiftungsfähigkeit gar nichts gewusst. 

Schön natürlich, wenn man in der Lage ist, eine solche Untersuchung und eventuelle Ausleitung auch zu bezahlen. An dieser Stelle krankt es natürlich in der Schulmedizin. Aber so, wie ich die Diskussion hier wahrgenommen habe, hat sich weder Chester noch Thomas darüber beklagt, dass die Schulmedizin die Kosten für eine Ausleitung nicht bezahlt. Es ging darum, ob notwenig. Und da finde ich es gut, wenn Chester es gemacht hat, selbst wenn die von ihm zu hoch empfundenen Werte noch keine Syptome hervorgerufen haben.

Die Frage nach der Reinheit von NEMs bleibt offen. Wo bestellt man, wem vertraut man? Sind die teuersten auch immer die besten und warum kann Sunday im Vergleich zu anderen so preiswert anbieten? Ich weiß es nicht und frage mich oft genug, ob ich mir mit manchen Nahrungsergänzungsmitteln nicht noch zusätzlich etwas einwerfe, was ich nun wirklich nicht gebrauchen kann. Ich mache es so, dass ich einfach manchmal wechsle und versuche, nicht auf jeden Hype aufzuspringen und noch ein neues NEM zu "brauchen".

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende

Elli

 

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Elli W. 279 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Ole,

ich hab jetzt lange mitgelesen und mich zurückgehalten, weil ich nicht zu denen gehören möchte, die sich hier im Forum ständig herumstreiten. Aber so langsam macht mich die Sache wütend.

Es geht nicht um eine akute Quecksilber- oder Bleivergiftung, die Du auf Deiner Station vielleicht manchmal erlebt hast. Es geht darum, dass die genetische Disposition dazu führt, dass es gute und schlechte Entgifter gibt (das hat Robert in seinem Buch sehr gut beschrieben).

Da muss man noch nicht einmal eine exotische Quelle heranziehen. Das findet man schon beim NDR https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Glutathion-S-Transferase-Mangel-Wenn-die-Entgiftung-gestoert-ist: Eine genetisch bedingte schlechte Glutathion-Entgiftung beruht oft auf einem Mangel an Gultathion-S-Transferasen (GST), verursacht durch sog. Null-Genotypen (Deletionen von GSTM1 oder GSTT1). Diese häufigen Genvarianten beeinträchtigen die Phase-II-Entgiftung, was zu erhöhtem oxidativen Stress, verringerter Schadstoffausleitung und einem erhöhten Risiko für chronische Krankheiten, Krebs oder Fatigue führen kann. 

Es ärgert mich besonders, weil ich dazu gehöre, und nicht nur mit GSSTT1 - und GSTM1-Mutationen, sondern noch ein paar anderen betroffenen Genen. Und weil das vermutlich eine Ursache ist für meine Polyneuropathie und jahrelange Fatigue. Ich hab lange Zeit von diesen Gengeschichten nichts gewusst, bis ein schlauer Arzt mal auf die Idee gekommen ist und diese Gene bestimmt hat. Und dann geht es nicht mehr nur um einen Wert von Arsen oder Quecksilber oder Blei, sondern um ein ganzes Konglomerat von angesammeltem Mist. Den misst Du nicht mit einem einfachen Blutwert. Und das verhindert man oder beseitigt man auch nicht mit etwas mehr Selen und Vitamin C und Alpha-Liponsäure (die man häufig dann sowieso nicht mehr verträgt).
Man kann, wenn man es dann weiß, mit einigen NEMs noch etwas unterstützen. Ich hab z.B. u.a. erstmal Glutathion-Infusionen gekriegt.
Aber den Betroffenen zu unterstellen, sie hätten doch mal im Vorfeld...  Entschuldige, aber das ist ausgesprochen unfair.
 
Elli
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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Thomas V.

Ich zitiere deine Quelle:

" Ein Tipp an dieser Stelle: Sehr wenig Meeresfisch essen. Wenn, dann bitte kleine Fische (SMASH: Sardinen, Makrele, Anchovis, Lachs und Hering) bevorzugen. Zudem Obst und Gemüse bzw. alle Nahrungsmittel nur aus der EU konsumieren, wenn es geht biodynamisch.

Zudem sind auch andere Produkte belastet. Augentropfen können Quecksilber enthalten. Amalgamfüllungen enthalten Quecksilber. Impfungen enthalten ggf. Quecksilber (mit dem schönen Decknamen Thimerosal oder Aluminium).

 

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Ja, Thomas V. da hat Robert absolut recht:

ich zitiere aud deiner Quelle:

"Kommt es zu einer akuten Schwermetallvergiftung, sind die Auswirkungen auf den Körper sehr heftig: Starke Bauchkrämpfe Gliederschmerzen Reizung der Atemwege Fieber Müdigkeit, Schwächeanfälle Übelkeit und Erbrechen Bei schlimmen Vergiftungen kann der Kreislauf einen Schock erleiden, das zentrale Nervensystem Schaden nehmen und die Leber versagen."

 

 

 

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