Forum: Ernährung - Viel Protein

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Patricia 103 Kommentare Angemeldet am: 23.12.2024

mTOR ... AMPK    
Ying ... Yang

Irgendjemand hier (oder war es bei edubily?)hat mir das mal erklärt: Wir brauchen beides! Katabol und anabol! Das heißt, Fastenzeiten dürfen sich auch mal mit Schlemmerzeiten abwechseln.
Beim Eiweiß - vor allem wenn jemand älter ist, wäre ich da vorsichtiger; Sarkopenie läßt grüßen.

Nur weil ein PostDok mal wieder einen Artikel von sich in der Journaille sehen möchte und deshalb Symptome von verfetteten Ratten überinterpretiert, würde ich meinen Proteinbedarf nicht unterschätzen.

Viele Grüße,

Patricia (ohne D.)

 

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GregP 537 Kommentare Angemeldet am: 29.11.2018

Hallo Claude,

ich gehe davon aus, dass du deine Aussagen, den Spiegelartikel und die Quellen - hoffentlich - genau studiert hast. Was meinst du / Grönke mit zu hohem Proteingehalt ? Dann erwähnst du zu hohe Ferritinspigel. Was ist denn gesund bzw. was macht krank? Beim wem ?

Ich hoffe nur, dass du jetzt vernüftig und wissenschaftlich nachvollziehbar argumentieren kannst. Sonst muss und werde ich dir antworten, dass du auch einer dieser Narren bist, die irgenwas lesen, nicht tiefer recherchieren und sich mit solchen Posts hier profilieren wollen. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen was von DIR jetzt kommt...

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SK 334 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo zusammen,

den Artikel im Spiegel habe ich nicht gelsen, ich lehne den meist arroganten Schreibstil des Blattes ab.

ABER:
Die Diskussion über Pro und Contra Protein ist nicht neu, sondern alt, auch was die Kernaussagen
betrifft und hier hat es auch schon jemand beschrieben.
Es geht um katabole versus anabole Stoffwechselzustände.
Eisweiss wirkt anabol also aufbauend (MTOR), fasten wirkt katabol also abbauend. Bei Fasten wird AMPK
angestossen mit Autophagie. Autophagie wirkt verjüngend quasi als zellinterne Müllabfuhr.

Aber: immer nur im katabolen bzw. nur im anabolen Zustand bleiben schadet, das dürfte plausibel sein.

Und was das Laborratenexperiment belegt, das ist widerlegt..
Die Laborratten hatten sich schlicht überfressen, sie waren innerlich verfettet.

D.h. das Laborexperiment mit Ratten hat einmal mehr bewiesen, dass hyperkalorische Nahrung gesundheitsschädlich ist. 

Woran kranken die meisten Menschen unserer Zeit:

An zuviel Proteinen oder zu wenig? Kranken sie nicht vielmehr an zu viel Kalorien und vor allem an zu viel Zucker?

Viele Grüße
SK 

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Roger 1535 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Claude,

da ist überhaupt nichts überholt und bei den NEM gibt es ein einfaches Prinzip: Messen - Auffüllen - Nachmessen (Dr. Strunz), Laborwerte siehe auch https://www.drstrunz.de/dateien/pdfs/202407_Bluttuning.pdf . Außerdem frage ich mich, wie die Aminosäuren bzw. das Gesamteiweiß bei den Fruchtfliegen gemessen wurden. Viele Grüße!

Roger

 

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Carlos 1216 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Typischer Fall von Wissenschaft in diesem Bereich. Da scheiden sich die Geister. Die Ansichten der Experten liegen weit auseinander und es gibt keine Einigung. Vertrauen ersetze ich durch eigene Recherche verschiedener Quellen und eigene Erfahrungen. Die jeweiligen Interessen kann sich jeder selbst ausmalen. Konsens besteht das Proteine in ausreichender Menge zugeführt weren müssen. Ob das 0,7 - 0,8 Gramm pro KG körpergewicht sind oder bei Sportlern etwas mehr , ist auch wieder Ansichtssache. Der Doc geht vermutlich eher von ambitionierten Sportlern aus, die einen höheren Proteinverbrauch haben. In der  Altersforschung - das hat mit dem Spiegel nichts zu tun - sieht man zu viel Protein sehr kritisch. Es werden durch hohen Proteinkonsum vereinfach ausgedrückt permanente Wachstumsprozesse angestoßen (MTOR; Wachstumshormon), die kurz/mittelfristig positiv auf die Leistung wirken, aber langfristig schaden. Bildlich ist deren Argumentation, dass ein Hamster , der permannent Proteine nimmt, tagelang das Hamsterrad mit enormer Geschwindigkeit dreht, aber nach ein paar Wochen erschöpft stirbt.  In der Altersforschung hat beispielsweise auch das Fasten eine überragende Bedeutung. Das passt eigentlich auch zu den realen Beobachtungen. Es sind eher die dünenn Personen, die lange fit bleiben.    

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Claude H. 5 Kommentare Angemeldet am: 14.08.2020

Sein Wissen ist doch zum Teil total überholt!

Guck dir mal an, wie schädlich diese hohen Ferritinspiegel (Eisen) sind, die er dauernd propagiert hat.

Die Gesundheitswissenschaft bleibt doch nicht stehen, sondern es kommen immer neue Erkenntnisse hinzu.

Und das Eiweiß wollte er VERKAUFEN, so hat er doch seinen (kleinen) Konzern aufgebaut !

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Patricia S. 29 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2020

ich vertrau da  siet 35 Jahren mehr unserem Doc als dem Spiegel und es hat sich sehr gelohnt

 

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Claude H. 5 Kommentare Angemeldet am: 14.08.2020

Was unterscheidet den Körper eines 40-Jährigen von dem eines 80-Jährigen?Genetiker Sebastian Grönke erklärt, welche biologischen Prozesse unsere Leistungsfähigkeit im Alter drosseln. Die gute Nachricht: Man kann etwas dagegen tun.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/molekularbiologe-ueber-alterungsprozesse-ab-70-geht-es-rapide-bergab-a-9cd015e9-661a-4fbd-adcb-db5c1bc96e79

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Claude H. 5 Kommentare Angemeldet am: 14.08.2020

Dr. Sebastian Grönke ist Post-Doc in der Arbeitsgruppe Biologische Mechanismen des Alterns, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, Köln

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Claude H. 5 Kommentare Angemeldet am: 14.08.2020

"Es gibt Substanzen, die man über die Nahrung aufnimmt, die in erster Linie gar nicht als Schadstoff wahrgenommen werden.

Wir wissen, dass ein hoher Proteingehalt in der Nahrung auch einen negativen Einfluss auf die Alterung hat.

Wir sehen an den Mäusen und Fruchtfliegen, dass, wenn wir die Tiere mit einem hohen Proteingehalt füttern, das zu einer verkürzten Lebenszeit führt.

Dabei ist das Protein in dem Sinne kein Schadstoff, sondern es aktiviert Prozesse in der Zelle, die zu einem kürzeren Leben führen."

Sebastian Grönke, Max-Planck-Institut

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