Behauptet keine Universität, behauptet kein Arzt, behauptet kein Lehrbuch, sondern behauptet der Patient. Der es persönlich erlebt hat. Und präzise weiß, wie er es gemacht hat.
Ist die neueste Wortschöpfung der Psychiatrie-Industrie. Eine geistige Störung. Die Störung, sich gesund ernähren zu wollen. Erklärt uns die englische Tageszeitung "The Guardian": "Die Fixierung auf gesunde Ernährung kann auf eine ernste psychologische Störung hindeuten". O weh!
Frisch aus der Presse eine wunderhübsche kleine Studie, die mich ganz kurz starr werden lässt vor Schreck. Mich die Augen reiben lässt. Lese ich richtig? Eine Studie von der Universität Maastricht, online am 16.9.2010. In welcher gesunde, junge Männer (27 Jahre, BMI 22,1) zum Mittagessen Kohlenhydrate bekamen. Ausschließlich.
Ein Begriff aus der Schulmedizin. Uns allen wohlvertraut. Ein Befund, unser Zustand sei eben "altersgemäß". Sagt Ihnen der Doktor. Da kann man eben nur ... resignieren. Oder?
Können Sie seit 2 Jahren in jeder deutschen Zeitung nachlesen. Da gäbe es nämlich eine Studie. Weil mich soeben einer von Ihnen darauf hinweist („... wissen Sie das nicht, Dr. Strunz?“), erlauben Sie mir bitte ein bisschen Aufklärung: Hautnah, spannend, aktuell.
Wirklich reiche Menschen, also Fußballspieler, lassen sich in aller Regel im Ausland operieren und therapieren. Weshalb eigentlich? Wir haben doch in Deutschland eines der besten Medizinsysteme der Welt. Glauben Sie. Da gibt es die Cochrane Library.
zeigen zunehmend wissenschaftliche Studien, deren Zahl beinahe erschreckend anwächst. Anwächst? Warum? Weil seit 2001 laut WHO auf dieser Erde mehr Menschen am Übergewicht sterben als (wie bisher) am Untergewicht.
"Mit Kopf- oder Rückenschmerzen sollten Sie auf keinen Fall Sport treiben. Geben Sie Acht auf sich. Schonen Sie sich." Das waren die Worte beim Arzt. Selbstverständlich, dachten Sie. Ist ja klar, dachten Sie. Falsch!
Einem der originellsten und produktivsten Denkern der Gegenwart, dem Philosophen Slavoj Ziziek (mehr als 50 Bücher) rutschte kürzlich bei einem Interview eine mich sehr aufregende, verräterische Bemerkung über die Lippen: „Einmal saß ich mit 25 Psychoanalytikern zusammen, und ich habe gefragt, wer „Prozak“, „Zoloft“ oder andere Antidepressiva nimmt.