Eine geniale Erfindung. Ein kleines Röhrchen, das in ihr verengtes Herzkranzgefäß geschoben wird und dort verbleibt. Die Stelle offen hält. Der Gefahrenherd an dieser Stelle ist tatsächlich und wirkungsvoll beseitigt.
Am Beispiel Marathon lässt sich wundervoll illustrieren, weshalb die Schulmedizin so kläglich versagt, wenn es um Gesundheit, insbesondere die Gesundheit eines ganzen Volkes geht. Weshalb unsere Zivilisationskrankheiten trotz emsiger Bemühen der Universitäten, ungeheurer finanzieller Mittel des Gesundheitssystemes weiter zunehmen. Die Ursache?
Seit sogar die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (!!!), den Muskel, den Muskelaufbau in den Vordergrund gerückt hat, für mindestens ebenso wichtig hält wie tägliches Ausdauertraining (joggen), fragen viele von Ihnen, wie Sie denn ihren Muskelaufbau ohne große Anstrengung optimieren könnten. Mehr Muskeln entwickeln könnten.
Mit Muskeltraining konnte ich mein Lebetag nichts anfangen. Hatte immer so Bilder von Fleischbergen, schwitzend, mit dicken Hanteln. Entsprach nicht meinem Bild. Leider, leider waren diese Bilder falsch. Mein Fehler.
Länger leben ist ein unbestimmter Begriff. Länger als wer? Und in welchem Zustand? Im Rollstuhl? Daher war es bisher so schwierig, gültige Aussagen zu treffen. Auf die man sich selbst, auf das eigene Leben bezogen, verlassen könnte.
Seltsame Gedankenkette. Anlässig der Rad-Weltmeisterschaft höre ich erneut, dass im Vorjahre Rudi Altig gestorben ist. Eine deutsche Radfahr-Legende. Weltmeister. Ein zäher Knochen. Hat 78 Jahre durchgehalten. Immerhin. Als Arzt immer spontan die Frage: Woran gestorben? Herz/Kreislauf? Kann nicht sein. Der ist bis zur letzten Stunde geradelt.
Es gibt sie eben, die ehernen Gesetze der Physiologie, die Sie zum Gewinner oder zum Verlierer machen. Hat mit Ihrem Glauben oder den vielen Märchen der Sportmedizin nichts zu tun. Die Evolution hat immer Recht. Dazu drei Beobachtungen: Hawaii 1997. Fünf Uhr morgens. Jürgen Zäck (vielfach Deutscher Meister, Vizemeister Hawaii) türmt sich Spiegeleier auf den Teller. Sein Frühstück. Ich saß daneben
Ketonkörper sind Superkraftstoff für Körper und Gehirn. Sie liefern dem Körper 25% mehr Energie als Glucose (Sportler bitte zuhören). Es entsteht dabei eine einfache und saubere Verbrennung in den Mitochondrien. Dabei werden deutlich weniger schädliche freie Radikale als bei der Glucoseverbrennung gebildet.