21.08.2024
Hallo Elli,
„Die Konzentrationen der Spurenelemente und Mineralstoffe, die überwiegend erythrozytär gebunden sind und somit in Abhängigkeit zur erythrozytären Zellmasse stehen, können erheblichen Schwankungen unterliegen.“
Überwiegend erythrozytär gebunden sind
Kalium ca 95%
Eisen 99%
Zink 90%
Magnesium 70%
Selen 64%
„So kann ein Anstieg des Hämatokrit-Wertes erhöhte Untersuchungsergebnisse der jeweiligen Elemente nach sich ziehen, während bei extrazellulären Elementen wie Natrium und Calcium erniedrigte Untersuchungsergebnisse zu erwarten sind.“
Extrazellulär gebunden sind
Natrium 10% erythrozytär, also 90% extrazellulär
Calcium ebenfalls 10% erythrozytär, also 90% extrazellulär
„So kann ein Anstieg des Hämatokrit-Wertes erhöhte Untersuchungsergebnisse der jeweiligen Elemente nach sich ziehen, während bei extrazellulären Elementen wie Natrium und Calcium erniedrigte Untersuchungsergebnisse zu erwarten sind. Bei verringerter erythrozytärer Zellmasse, also einer Anämie, zeigt sich eine inverse Korrelation.“
Bei Dir: Bei verringerter erythrozytärer Zellmasse zeigen Natrium und Calcium erhöhte Werte, die übrigen erniedrigte.
Dass man diese Werte in die Einheiten mmol/l umrechnen kann, glaube ich nicht, bin sogar sicher. Ich würde mich jetzt einfach an diesen Werten orientieren. Auch andere Referenzbereiche sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden aus Messwerten sehr vieler Menschen ermittelt.
Das mit den 0 bis 10% ist mir jetzt klar, aber es sollte dann doch auch negative Prozentwerte geben, oder?