11.03.2023
Hallo Andy und Roger,
es klingt so wunderbar, wie Du das schreibst, Roger, und man denkt, es muss kann doch gar nichts schief gehen, wenn man es "richtig" macht. Aber ich muss Andy hier zustimmen und ich stelle mir dieselben Fragen:
Auch bei mir ist es so, dass die Werte der "Strunz-Liste" mittlerweile alle im oberen Bereich sind, wenn nicht sogar drüber liegen - "alle" bis auf Gesamteiweiß, Tryptophan und noch so zwei/drei andere essentielle Aminos. Ich möchte nicht wissen, wieviel ich für diese regelmäßigen Labortests schon ausgegeben habe.
Wie bei Andy: Tryptophan vertrage ich nicht. Wenn ich es abends nehme, wache ich früh mit Kopfschmerzen au, nehme ich es früh oder im Laufe des Tages, wird mir irgendwann so halb schlecht. So eine Art Nebel im Kopf... Kann nicht gut sein!
5HTP hab ich versucht. In Mengen! Tut sich gar nicht, merke ich nichts, am Tryptophan-Spiegel tut sich nichts. Niacin hab ich hochgefahren. Tut sich nichts. Bei mir kommt interessanterweise kein Flush. Heißt das, ich muss noch mehr nehmen?
Vor allem frage ich mich auch, wohin die Eiweißmengen, die man in sich hineinschüttet, eigentlich verschwinden. Einige essentielle Aminosäuren sind gut angestiegen, ja. Phenylalanin z.B., Methionin, Lysin. Aber Prolin z.B. bleibt ständig unterirdisch. Das Gesamteiweiß bleibt konstant bei 6,2. Und ich rede hier nicht von einem Versuch seit ein paar Wochen, sondern bei Dr. Strunz war ich im November 2020.
Meine Frage ist die von Andy. Kann es sein, dass der Körper ganz gut klarkommt mit eben weniger Gesamteiweiß, wenn alles andere stimmt? Krank im Sinne von Erkältung war ich schon ewig nicht mehr. Auch Corona ist bisher an mir vorbei gegangen. Oder ich hab's nicht gemerkt. Dann kann das Immunsystem doch gar nicht so schlecht dran sein trotz so wenig Eiweiß.
Ein bisschen mehr Tryptophan hätte ich aber trotzdem gern...
Viele Grüße
Elli