31.07.2018
"paul t. isst brot
ein abtrünniger;-)"
OMG, wir werden alle sterben...
Werden wir wirklich, irgendwann.
Ramona, ich würde mir nicht allzuviele Sorgen machen. Keine Pflanze wird gerne gefressen. Und es ist wirklich nicht unüblich für Pflanzen, Fraßfeind abwehrende Stoffe zu bilden.
Genauso üblich ist es aber auch für Freßfeinde, Resistenzen dagegen zu entwickeln; das nennt sich dann Anpassung; ein Nahrungsmittel ist/wird verträglich.
Diese Verträglichkeit kann durch die Zubereitungsart noch deutlich verbessert werden (Gährung, Fermentation, Erhitzen,...).
Wenn du also Hafer magst und auch verträgst, wo ist dann das Problem?
Nur weil irgendwer von irgendwem gehört hat, dass er gegen genau dieses Nahrungsmittel eine Unverträglichkeit entwickelt hat? Dann dürfte man gar nichts mehr essen.
Das Nahrungsspektrum einer Allesfresser-Spezies wie dem Mensch entsteht nicht dadurch, dass Mutter Natur das Eine oder Andere extra für ihn zum Verzehr erschafft, sondern dadurch, dass der Mensch verschiedenste Dinge probiert und feststellt "vertrage ich" oder "vertrage ich nicht".
Wer z.B. meint Kuhmilch ist pauschal schlecht für den Menschen, weil es ja nicht für Menschen sondern für kleine Kälbchen entwickelt wurde, soll mir mal erklären, wie denn dann ein Schnitzel, ein Steak, ein Ei, ein Fisch oder auch nur ein Salatkopf "für den Menschen entwickelt wurden". Wer etwas bekanntermaßen ohne negative oder schädliche Effekte verträgt, kann es auch konsumieren. Im Zweifelsfall ist es, wie eigentlich immer, ein Dosis-Problem.
Übrigens, auch ich esse liebendgerne mal ein Brot. Ein selbstgemachtes mit extra langer Gehzeit. Macht sich als Fundament unter einem Salatblatt, Stück Aufschnitt, einer Scheibe Käse und einem Ei (von eigenen Hühnern) einfach unschlagbar gut. Erleichtert das Halten und Abbeißen ungemein und ist geschmacklich wirklich eine Bereicherung.
Und meistens reicht eine Scheibe völlig aus.
Dies nur für alle eventuellen Brotophobiker.
LG,
Thorsten