05.04.2022
ein kurzes Update für Euch:
Bin dem Eurem Verdacht und dem Rat von Dr. Strunz nachgegangen https://www.strunz.com/news/der-kern-ihres-uebels.html und habe beim Hausarzt den EBV-Titer bestimmen lassen. Volltreffer! Das Labor schreibt: "Der Befund spricht für eine länger (>4-6 Wochen) zurückliegende (latente) EBV-Infektion. Der Nachweis von EBNA1-IgG-AK schließt eine aktuelle Primärinfektion aus. Möglicherweise geringgradige Reaktivierung einer EBV-Infektion, die aber in den meisten Fällen selbstlimitierend verläuft. Falls gewünscht, können wir gerne noch EBV-IgA-Diagnostik anschließen (IGEL für Kassenpatienten), um diesen Verdacht zu erhärten."
EBV EBNA-IgG (Liaison) 86 U/ml (< 5) 5-20 grenzwertig, >20 positiv
EBV VCA-IgG (Liaison) 53,80 U/ml (< 20)
EBV EA-IgG (Liaison) 33,40 U/ml (<10) 10-40 grenzwertig, >40 positiv
EBV VCA-IgM (Liaison) <10 U/ml (<20) 20-40 grenzwertig, >40 positiv
Wenn ich die News von Dr. Strunz richtig verstanden habe, kämpft mein Immunsystem momentan bzw. in den letzten Wochen gegen das EBV-Virus an. Meine Symptome passten dazu: angeschwollene Lymphknoten an Brust und Bauch, teilweise über taubeneigroß, dazu leichtes Fieber, Erkältungssymptome, allgemeine Schwäche, Müdigkeit.
Meine Behandlung seit Wochen: viel schlafen, Vitamin C oral (ich krieg momentan 1,5 - 2 g täglich rein), dazu reichlich Lysin (2x1 TL), Methionin 1g, andere essentielle Aminos als Presslinge 2 x 5 sowie OPC 3 x 500mg und Quercetin 3x500mg zusammen mit anderen Vitaminen etc. die ich auch schon vorher genommen habe.
Inzwischen geht es mir viel besser, der CRP ist von 81,7 auf 0,8 gesunken.
Sport geht noch nicht wie vorher, momentan Ergometer 25 Watt 30 Minuten, Puls dabei gestern 108 durchschnittlich. Vor der 3. Impfung bzw. der Reaktivierung des EBV gingen 55-60 Watt 30 Minuten. Daran kann ich momentan nicht mal denken.
Frage an Euch: Wie lange wird das wohl dauern, bis die Symptome wieder abgeklungen sind und ich wieder "die Alte" bin? Wie sind da Eure Erfahrungen? Soll ich eine EBV-IgA-Diagnostik machen lassen - oder ist der vorliegende Befund auch ohne das klar genug?
LG, Juddy