Hi Robert,
Punkt II deiner Theorie deckt sich ja mit meinen Ausführungen von gestern ;-)
Also, ja, klingt logisch.
Zu Punkt I sei noch angemerkt, dass man sicher zwischen Keto-Adaption und Fett-Adaption differenzieren sollte.
Und ja, ich sehe es ähnlich, nach entsprechend langer Keto-Phase wird auch die Fettadaption besser, d.h. der Körper verwendet wieder/besser/bis zu einem höheren Leistungslevel Fettsäuren als Energielieferant und kann dadurch die Keto-Produktion wieder etwas zurück fahren.
Die Produktion von Ketonkörpern ist sicher auch auch eine Energieintensive angelegenheit. Wenn es ein Optimum wäre, hätte Mutter Natur das sicher zu unserer Standard-Energieversorgung auserkoren und sicht nicht für "Schlechte Zeiten" (Fasten, Nahrungskarenz) als Notlauf-Überlebensprogramm aufgehoben.
Im"Leerlauf" kommt das Herz auch gut mit Fett und Glukose klar.
Grundsätzlich nimmt das Herz "das, was da ist". Wir wissen aber (auch dank der News vom Doc), dass Fett(säure) Stoffwechsel einen höheren Sauerstoffbedarf bei gleicher Leistung bedeutet. Daher wird das Herz bevorzugt auf Laktat und Glukose umschwenken, um nicht über Gebühr Sauerstoff zu verbrauchen (den braucht ja auch der Rest des Körpers). Ketone scheinen beim Energiestoffwechsel des Herzen so oder so nur eine untergeordnete Rolle zu spielen (zu geringe Leistungsfreisetzung?).
LG,
Thorsten