Hallo zusammen!
ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß die Leute früher nach dem Krieg gesünder waren als heute. Vor 20-30 Jahren war es "normal" mit 60-70 das Zeitliche zu segnen. Zumindest in meiner näheren Umgebung. Heute sind die Leute mit 70 zwar nicht mehr fit, aber dafür auch nicht tot. Das fängt dann so ab 80 an. Viele meiner Verwandten haben die Früherkennungsuntersuchungen und bessere Behandlungsmethoden bei Krebs und Herzerkrankungen nochmal gerettet. Früher vor 30 Jahren wären die einfach gestorben. Früher wurde auch vielmehr geraucht und Alkohol getrunken, das ist heute auch nicht mehr so. Wir ernähren uns auch fast nur von Bio-Lebensmittel und ich sogar Low carb und seit 4 stolzen Tagen no carb, aber wirklich den Durchbruch hat es jetzt nicht gegeben. Mein Ziel ist es, ohne größere Probleme wenigstens meine Rente noch zu erleben und meine Kinder aufwachsen zu sehen und vielleicht meine Enkel noch einigermaßen fit zu erleben. Extrem alt zu werden ohne Partner im Altenheim und mit großen Einschränkungen ist für mich jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei.
Ich glaube, unser Essen wenn es denn Bio ist, ist nicht schlechter als früher. Vielleicht ist unser Essen niemals optimal gewesen. So eine Mangelernährung wie es sie früher zu Hungerszeiten gegeben hat, ist bestimmt auch nicht positiv für die Lebenserwartung. Ich denke, besser als heute ist es uns nie gegangen. Man sollte sich zuckerarm ernähren, so wenig wie möglich Industriezeugs essen, nicht rauchen, nicht trinken, Sport machen, zufrieden sein und vielleicht ab und an beim Doc Bluttuning machen. Alles andere hat man nicht wirklich in der Hand.
Liebe Grüße, Nina