Den Maximalspuls kann man auch gut ohne Laktatmessung ermitteln. Schließlich hat nicht jeder immer ein Labor mit beim Training dabei. Und wenn es auch mit der Genauigkeit vielleicht etwas hapert, so gibt es doch einen guten Anhaltswert. Schließlich geht bei Puls und Belastung nicht um scharf abgegrenzte Schwllen, sondern um mehr oder weniger ausgedehnte Bereiche.
Um den Maximalpuls zu ermitteln, sollte man gut vorbereitet, sprich aufgewärmt sein und je nach Sportart eingelaufen, eingefahren oder eingeschwommen sein.
Für mich ist gerade der Schwimmsport von persönlichem Interesse, beim Laufen oder Radfahren wäre das Vorgehen analog:
* 10-15 Minuten Aufwärmen / Gymnastik
* 200-400m einschwimmen
* 4-6x 25m Sprint-Schwimmen mit maximaler intensität, dabei am ende jeder Bahn (25m) schnell
rausklettern und wieder mit Startsprung (Beckenrand) starten
* Unmittelbar nach dem letzen Sprint den Puls messen
=> Maximalpuls
Wenn man dann noch seinen Ruhepuls kennt, kann man auch ohne Blutabnahme und Laboranalyse seinen jeweiligen Trainingspulsbereich z.B. nach der Karvonen-Formel (siehe Wikipedia) bestimmen.
Für Hobby-Sportler reicht das an Genauigkeit locker aus. Selbst im Amateur-Leistungssport kommt man damit noch gut zurecht.
Wichtig ist, dass man sich kurz und knackig, mit maximaler Intensität ausbelastet.