18.11.2022
Hallo Sabine,
ich kann nicht genau sagen, wie schnell der Wert anstieg, weil ich nicht so oft messe (und dann das Ergebnis offenbar mal so mal zu lesen ist). Mein Einstiegsprogesteron im Blut lag bei 0,1 ng/ml. Drei Monate später bei 27,2. Jetzt, fünf Monate später bei 1,7. Der hohe Wert sei angeblich der Falschwert!!???!
Ich sage mal, innerhalb von drei Monaten hat sich körperlich spürbar viel getan ... ergo auch in den Werten. Mir ging der größte Teil der lästigen "Männerbehaarung" aus, mit denen ich mich seit der Pubertät herumgeschlagen habe :-) Rasiere die Beine nicht mehr täglich sondern nur noch einmal wöchentlich. Ich folgere daraus: Wenn was in den Haarwurzeln ankommt, dann ist es auch im Blut.
Mit den Muskel-/Knochenschmerzen war es ähnlich. Das ging schleichend und irgendwann fiel mir auf, dass es (so gut wie) weg ist.
Dazu ist anzumerken, dass ich die Wechseljahre nicht gemerkt habe, weil ich auf Hitzewallungen oder so etwas gewartet habe. Kam nicht.
Dass das Jahrzehnt mit Muskelkrämpfen und Schmerzen bis hin zur Berufsunfähigkeit etc. pp. weder eine "Aura" noch "Balabala" war (man darf sich ja viel anhören) sondern vermutlich der HormonFallDown ist mir heute klar (gepaart mit einem Aminogramm voller Krater).
Da bei mir FSH/Östrogen noch auf typischem Postmenopegel brach liegen, experimentiere ich mit Maca. Das habe ich vor 10 Jahren schon einmal gemacht. Nachdem damals beim Speicheltest ein exorbitant hoher Progesteronwert herauskam, habe ich es vor Schreck gelassen. Daher greife ich diesen Faden nun wieder auf. Wir lernen ja vom Doc. täglich: besser an die obere Grenze vom Referenzbereich gehen :-)
Gelbes und rotes Maca wirken ausgleichend - ließ doch da mal nach.
Ein interessanter Hinweis vom Labormann: Mindestens 8, besser 24 Stunden vor der Hormonuntersuchung kein extra Biotin nehmen. Das verfälscht den Wert.
Und Blut nicht dort zapfen, wo gecremt wurde (siehe auch Infos Privatpraxis Jens Keisinger)
@Monilein: Ich hatte regelrechte Angst vor Jod, bis ich das Buch von Frau Orfanos-Boeckel las. Seitdem nehem ich 250 µg aus Norwegischem Kelp :-)
Gutes Gelingen wünscht
Alchemilla