02.02.2016
...an diesen Satz unseres Dr.Strunz, musste ich denken, als ich mit meinem Sohn den Kinderarzt besuchte.
Am Ende bat ich ihn, den Vitamin D-Spiegel bei ihm zu bestimmen.
Könne er machen, sagte er, wie ich darauf käme. Ich erklärte ihm dann, dass mein Sohn, wie er ja wisse, sehr infektanfällig ist, zu Mandelentzündungen neige und teilweise 3x im Jahr mit Antibiotika behandelt wurde.
Wie er als Arzt ja feststellte, hat sich das in den letzten 1.5 Jahren drastisch gebessert und Antibiotika kamen gar nicht mehr zum Einsatz. Erreicht habe ich das durch die Gabe von Vitamin D.
Jetzt wurde in ihm der Drohmediziner wach: Damit muss ich ganz vorsichtig sein, Vitamin d kann giftig sein und Leber und Nieren schädigen.
Um es kurz zu machen: Das ganze gipfelte darin, dass bestritten wurde, dass Vitamin D immunrelevant sei, man nicht so einfach sagen könne wann Vitamin d giftig wird (...). Für einen erwachsenen, gesunden Mann, der keine Rachitis(!) hat, genügen völlig 400 IE und für Kinder 500 IE.
Meine Frage, warum ein kleines Kind von 15 kg mehr D benötigt, als ein Erwachsener, wurde damit beantwortet, dass der Calzium/Knochenaufbau bei kleinen Kindern höher ist, als bei Erwachsenen.
Mir lag schon auf der Zunge, bei der Calziumthematik das Vitamin K2 anzusprechen, aber dann hätte ich ihn sicher emotional überfordert
Abschließend sagte ich noch zu ihm, und darum möchte ich den Vitamin-Spiegel bestimmen lassen - er fragte mich ja, wie ich darauf käme - um dann entsprechend mit der richtigen Dosierung regulierend eingreifen zu können.
Er nahm das Blut ab, sagte aber gleich, über Dosierungen diskutiert er nicht, da hält er sich an seine Leitlinie: 500iE
Für mich ist das eher eine Leidlinie - symptomatisch für die Schulmedizin: Die Linie des Leidens
P.S. Der Mann ist ein sehr guter Schulmediziner und ein Superdiagnostiker!