Ich halte Aging für einen natürlichen, genetisch korrekten Prozess. Der läuft bei manchen schneller, bei manchen langsamer.
Problematisch wird es meist, wenn das körperliche Aging der mentalen Reife vorauseilt und man sich in einem Jugendwahn mit allem, was die Medizin zu bieten hat, dagegenstmmen will.
Dabei hat Aging ja erst mal nichts mit körperlichem Verfall. Krankheit und Siechtum zu tun, sondern mit natürlicher Veränderung.
Evolutionsbilogisch gibt es übrigens keine Notwendigkeit für eine Lebensspanne/Lebensphase, die deutlich über die Reproduktionsphase und Aufzuchtphase der Nachkommen hinausgeht. So viel zu Ansatz "genetisch Korrekt".
Es gibt übrigens einen breiten wissenschaftlichen Konsens darüber, was letztlich für die höhere Lebenserwartung von Frauen verantwortlich ist. Testosteron! Eunuchen erreichen nämlich ein ähnlich höhere Lebenserwartung, wie Frauen.
Hohe Testosteronspiegel werden dabei für erhöhtes Risikoverhalten, als auch Agression und Stress verantwortlich gemacht.
Testosteron mag das Aging bremsen. Ob man dadurch aber tatsächlich länger gesund leben kann, ist eine andere Frage...