25.08.2018
Hallo Zusammen,
auf die Frage wieso man die Antibiotika Packung denn leer machen müsste, wenn es einem nach einem Drittel der Packung bereits prächtig geht, antwortete mein Hausarzt lapidar: Es könnten sich ansonsten Resiszenzen entwickeln.
Ich fand die Antwort unbefriedigend, denn Resiszenzen sind von meinem Verständnis entweder da (der ganze Stamm oder mutierte Einzelbakterien) oder nicht.
Im ersten Fall, hilft das Antibiotikum nicht. Im zweiten Fall rafft das Antibiotikum 99,9% aller (!!) Bakterien hin. Das eine resistente Individuum hat nun theoretisch eine sehr große "Spielwiese" wäre da nicht immer noch unser Immunsystem, was mit dem einen Bakterium doch sicher klar kommen sollte.
Vielleicht sollen Patienten zuhause keine Antibiotika - "Vorräte" aufbauen?
Muss der Level des Antibiotikums im Blut höher als bei "feel-good" steigen, damit es auch in entlegene oder schwer erreichbare Organe kommt, obwohl "feelin good"?
Zu den Vorteilen des Antibiotikums gesellen sich ja auch ansonsten gerne Nebenwirkungen und vielleicht reicht es ja, wenn man die Umwelt (Oberflächengewässer) mit halben Packung belastet?
Weiss jemand da genaueres?
LG
H
PS: Ich finde es unverantwortlich wenn Mediziner zum Antibiotikum kein Probiotikum (für danach) verschreiben. Das hat bei mir nur einmal ein Chirurg von sich aus gemacht.