Forum: Mental - Biofeedback hilfreich für Meditation?

 
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Elena Mueller 7 Kommentare Angemeldet am: 04.05.2021

Hallo Lilja, 

ich habe persönlich noch keine Erfahrunen damit gemacht, allerdings von Bekannten eine positive Resonanz bezüglich des Muse HEadband erhalten. Es soll dir in jedem Fall dabei helfen Stress abzubauen und dich dabei unterstützen dich mehr zu konzentrieren. Wenn du es oft verwendest wirst du sicher schon nach kurzer Zeit kleine Erfolge erzielen. Leider ist das allerdings aber auch nur die Meinung von meinen Bekannten. Es kann aber sicher tolle Alternative sein und dich bei der Konzentration unterstützen! Viel Glück! 

Liebe Grüße embarassed

Caddel 498 Kommentare Angemeldet am: 12.10.2018

@Johannes: vielen Dank für diese tolle und super verständliche Beschreibung. Habe ich mir gleich notiert und werde ich mir ab und an durchlesen. 

Meditation kann ich zwar unter bestimmten Bedingungen, aber ich mache es bisher nicht regelmäßig... Dabei bin ich überzeugt, dass es mir sehr helfen würde. Wie bei vielen Dingen ist es am Anfang der Schweinehund und es gibt soviel zu tun, dass ich nicht weiß, wann ich alles unterbringen soll. NEMs, Joggen, Krafttraining, Meditation... Das ist jetzt eine Ausrede ich weis.

Joggen nervt  jedes Mal die ersten 10 Min, aber dann möchte ich nicht mehr aufhören. So geht es mir auch mit der Medi, Yoga oder dem Kraftsport. Ist man aber erstmal drin, ist es super toll laughing.

LG, Caddel

Johannes 9 Kommentare Angemeldet am: 26.10.2020

Hallo Lilja,

ich meditiere seit September letzten Jahres, angefangen mit 2x20min und bin mittlerweile bei durchschnittlich 80min am Tag auf zwei oder drei Meditationen aufgeteilt. Ich habe die gleichen Schwierigkeiten erlebt und bei mir war nach ca. 3 Monaten auch der Moment gekommen, an dem ich komplett aufhören wollte, weil ich frustriert war. Ich habe dann einige Dinge etwas verändert und mich ähnlich wie du informiert, was man da machen kann und von da an ging es dann deutlich einfacher.

  1. Sei dir bewusst, dass Meditation eine ganze Weile braucht, damit es wirkt. Du musst nicht unbedingt direkt nach jeder Meditation etwas merken, damit es wirkt. Es verändert sich ganz langsam dein Stressempfinden.
  2. Versuche bei der Meditation nicht unbedingt die ganze Zeit irgendwas zu erreichen: z.B. Gedanken ganz lange ausblenden. Viel wichtiger ist, dass du dir der Gedanken bewusst wirst, das wirst du dann im Alltag merken, ein Riesenvorteil, wenn man dann erkennt, dass die eigenen Gedanken gerade Stress erzeugen und man sie einfach wegschickt. Perfekt für einen heftigen Gedankenstrudel ist die Technik, die Strunz junior in seinem Buch beschreibt: Einfach Gedanken beobachten und wenn einer kommt, dann akzeptierst du ihn ganz ohne Wertung und lässt ihn einfach weiterziehen. 
  3. Es gibt verschiedene Arten zu meditieren: Variiere und finde die für dich passende. Oft kommt es auf die Situation an. Fühle ich mich innerlich unruhig, wende ich sehr gerne etwas mit sehr langsamer Atmung an. Komme ich aus dem Grübeln nicht raus, dann die Technik aus 2. usw. Gibt so viele Dinge. Ich würde technische Hilfsmittel weglassen. Habe ich anfangs auch genutzt, aber haben auch nicht zum Erfolg geführt.
  4. Betrachte die Meditation nicht als lästige Pflicht, sondern als etwas Positives für deinen Körper und Geist. Meditiere genau dann, wenn es dir am besten passt. Ich habe feste Zeiten irgendwann sein lassen, weil das zu viel Zwang war. Außerdem gibt es Momente am Tag, an denen es einfach besser funktioniert, bei mir war es: VOR dem Essen, NACH einer kalten Dusche.
  5. Unterteile die Meditation ruhig in verschiedene Abschnitte: 10min Atmung - 10min gedanken beobachten usw. Da vergeht die Zeit auch schneller.
  6. Sei einfach stolz darauf, dass du es machst. Sag dir, dass es eine Herausvorderung ist, die du bewältigen wirst. Meditation ist knallhartes Training aber bringt gewaltigen Erfolg. Hol dir Motivation, in dem du nach den positiven Effekten googelst. Danach hört man nicht auf damit :)
  7. Nutze immer den gleichen Ort zum Meditieren. (Eventuell mit Meditationskissen - super bequem, kann ich nur empfehlen, damit kann man sich überall hinsetzen, egal wie beweglich man ist).

Punkt 2 beinhaltet es schon ein bisschen, aber ich erwähne es trotzdem nochmal: Versuche nicht "besser" darin zu werden und bei jeder Meditation deine Fähigkeiten zu bewerten. Einfach machen, wirklich EGAL wie viele Gedanken du hast. Der Erfolg kommt im Alltag, weniger während der Medittation. Ich mache es ja mittlerweile seit vielen Monaten und ich kann meine Gedanken auch weiterhin nicht sehr lange zurückhalten oder ähnliches. Ist aber völlig normal. Natürlich drifte ich mittlerweile selten ab und erkenne Gedanken sehr schnell. Aber man braucht nicht erwarten, dass man nach 3 Monaten Meditation wie ein Mönch 30min am Stück seinen Geist komplett runterfährt. Dazu braucht es sicherlich Jahre.

Eventuell kannst du für den Anfang auch erstmal nur wenige Minuten meditieren und dich dann langsam steigern. Wenn man am Anfang gleich 40min am Stück meditieren will, ist das natürlich zu viel. Das frustriert dann. ABER später empfehle ich dir das mal auszuprobieren und zwar genau dann wenn du die ersten 20min schon gar nicht runterfahren kannst. Manchmal braucht so ein aufgedrehtes Nervensystem einfach auch mal länger, das habe ich meistens in Verbindung mit langsamer Atmung gemacht. Deshlab finde ich Vorgaben von Apps etc. nicht förderlich. Man weiß selbst oft besser, was man gerade braucht.

Halt durch, du wirst deinen Erfolg haben mit Meditation. Meine zwischenzeitliche Meditationskrise war genau der Wendepunkt, danach wurde es schlagartig besser. Vielleicht wird es bei dir genauso sein!

LG Johannes

Lilja 26 Kommentare Angemeldet am: 01.09.2020

Danke euch für hilfreichen Tipps. Es ist wie Caddel schreibt - wenn einem der Stress durch die Adern rauscht, ist es eben nicht so leicht. Und nicht jede Lebenssituation lässt sich einfach so verändern.

Ich habe mir Lavendelöl besorgt und finde es richtig super (danke auch noch mal für den Hinweis auf die News dazu). Es entspannt innerhalb von Sekunden. Ich verwende es jetzt vor dem Meditieren und auch vorm Schlafen und finde es für beides hilfreich.

An Apps teste ich gerade 7Mind und Headspace, finde ich beide gut. Magnesium teste ich jetzt mal den Calcium-Trick, damit ich mehr vertrage.

Das Laufen und ich, hach, das ist ein ewiges Ringen. Sicher wäre es eine große Hilfe wenn ich es täglich schaffen würde. Mir scheint, je länger man den Sport vernachlässigt hat, desto länger ist wohl auch die Phase in der es eine Qual ist - bevor es Freude macht und man eine positive Wirkung spürt. Aber ich bin dran.

Also danke.

 

Caddel 498 Kommentare Angemeldet am: 12.10.2018

@STW: so einfach ist es leider nicht immer. Wenn viele Streßhormone im Blut sind oder auch wenig Mineralstoffe ist es sehr schwer runter zufahren...

Du solltest zusätzlich min. 600 mg Magnesium nehmen, damit Du innere Ruhe bekommst. 600 mg wäre da noch wenig..

LG, Caddel

St. W. 188 Kommentare Angemeldet am: 06.10.2019

mmh - technischer Quatsch fuer's Meditieren??

Brauchst Du wirklich zusaetzliche Variablen, die Du dann "aktiv" auswertest, oder wird das nur wieder Ablenkung?

Nimm Herzschlag, Atmung und Bauchtemperatur als Feedback-Variablen - das sollte reichen...

Eva V. 96 Kommentare Angemeldet am: 17.02.2016

Hallo,

ich hatte die gleichen Schwierigkeiten, in die Meditation zu sinken. Mir half die 7Mind App. Die Führung am Anfang brachte die Gedanken zur Ruhe.  Mittlerweile brauche ich die App nicht mehr, es geht ohne - in allen Lebenslagen. Du kannst es auch mal nur mit schöner Musik versuchen. Da konnte ich auch immer sehr gut abschalten. 

Viel Erfolg. 

VG, Eva 

Caddel 498 Kommentare Angemeldet am: 12.10.2018

Hmm... Andere Richtung.. läufst Du? Oder Ausdauersport? Dr. Strunz schreibt, laufen öffnet das Türchen zur Medi. Sonst wird's schwerer...

Dem kann ich mich nur anschließen. Am besten medi ich beim Laufen oder wenn ich an dem Tag gelaufen bin... 

Sonst mit Lavendel inhalieren? Hier der Link dazu:

https://www.strunz.com/news/ein-neuer-meditations-trick.html

LG, Caddel

Lilja 26 Kommentare Angemeldet am: 01.09.2020

Hey zusammen,

ich überlege mir ein Biofeedback "Headband" anzuschaffen, zur Unterstützung der Meditation. Natürlich geht das auch ohne, ich tuhe mich aber wirklich schwer mit dem Meditieren, obwohl ich es dringend nötig habe. Ich empfinde das Einfangen der ewig davon preschenden Gedanken als übermäßig anstrengend, egal ob ich Phantasiewörter denke, zähle und/oder mich auf den Atem konzentriere. Ich werde auch irgendwie nicht besser darin und das frustriert mich langsam schon. Evtl. weil ein paar größere "Dauersorgen" aktuell einfach nicht "wegdenkbar" sind.

Daher dachte ich, so etwas hilft vielleicht. Hat hier jemand Erfahrung mit solchen Headbands und hat dazu eine Meinung? Ich überlege mir "Muse S" (soll viel bequemer sein als der Vorgänger Muse 2) zu kaufen, bin aber nicht sicher, ob es wirklich hilfreich sein könnte oder einfach nur teurer Technik-Schnickschnack. Billig ist es nämlich nicht (ca. 380 €). "Muse S" misst wohl per EEG die Hirnströme und sendet über eine App ein Feedback, wenn die Gedanken abschweifen, man also aus der Meditation abdriftet. Das Feedback läuft - so wie ich es verstehe - über Naturgeräusche die ihre Qualität verändern, also sich aufbauen oder irgendwie harmonisieren, je nachdem wie entspannt man ist (oder eben nicht). Es misst also nicht nur körperliche Zustände, wie z.B. den Schlaf, die Hirnströme, den Puls, sondern gibt ein direktes Feedback in der Meditation. Es gibt wohl auch geführte Meditationen, wobei der Großteil auf Englisch zu sein scheint und auch noch mal extra kostet. Allerdings wäre das auch nicht wichtig für mich, denn geführte Meditationen gibt es ja auch so im Internet. Vorteil wäre in meinen Augen (wenn es denn einer ist) das Biofeedback beim Meditieren.

Ich dachte ich frage mal, ob hier jemand so was vielleicht im Einsatz hat, oder ein ähnliches Teil (es gibt durchaus einige verschiedene im Internet). In der Theorie kann ich mir das irgendwie nicht so gut vorstellen, trotz längerer Recherche...

Ich danke euch.

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