21.03.2023
Hallo,
zusätzlich zu den empfohlenen Nahrungsregänzungsmitteln würde ich so vorgehen:
Selbst regelmäßig mit Urintest prüfen, ob Bakterien vorhanden sind ( vor allem Nitrit, z.B. beim Combur-Test, weist auf Bakterien hin). Auch und gerade bei und nach der Antibiotika-Behandlung sollte man prüfen, ob wirklich alle Bakterien weg sind. Sind sie nämlich nur reduziert bzw. geschwächt, ist man eventuell beschwerdefrei, aber nicht geheilt, das heißt, das Ganze beginnt mit Erstarken der Bakterien wieder von vorn. Das würde den Rückfall erklären - anderenfalls wäre eine Neu-Infektion die Ursache.
Ist erst mal Bakterienfreiheit gegeben, könnten, insbesondere im Anfangsstadium einer neuen Infektion (sichtbar an nur schwacher Färbung bei Nitrit ) pflanzliche Mittel helfen, die die Bakterien am Wachsen hindern oder deren Festsetzung in der Blasenwand verhindern sollen. Ich selbst hatte mit solchen Mitteln zwar keinen Erfolg, aber die Sachlage war anders, weil die Bakterien sowohl in der Blase als auch in der Prostata waren.
Auf jeden Fall würde ich bei (bakteriellen) Blasenentzündungs-Problemen immer den Verlauf mittels Urin-Test selber ermitteln. Dann weißt du unabhängig vom nächsten Aztbesuch selber, was Sache ist und ob das Antibiotikum überhaupt ausreichend wirksam ist. Die Ermittlung des vom Labor untersuchten Bakteriums und die dabei festgestellte Wirksamkeit eines bestimmten Antibiotikums muss nicht zwingend in der Praxis zum Erfolg führen.
Vorsicht bei Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone - sehr wirksam aber risikoreich. Sie machen (erst) Sinn, wenn man "mit dem Rücken zur Wand steht".
Gute Besserung und viele Grüße
Rainer