Forum: Gesundheit - Die Schwäche der Epidemiologie

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Patricia D. 1157 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Albrecht,

eine ausgezeichnete Darstellung der Problematik !

dann kannst Du mir sicher meine Fragen, die ich zu diesen News habe, beantworten.

Ist die Studie mit den Rauchern keine epidemiologische? Hier verwendet Robert den Indikativ, bemängelt es aber bei der Studie zum Fleisch und fordert die Benutzung des Konjunktivs. Die Angabe eines Risikos sagt ja ohnehin immer nur etwas über eine große Kohorte aus, und zwar über genau die aus der Studie.

Ein Einzelner kann bei täglich 60 Zigaretten 95 Jahre alt werden.

Das Kopieren dieser vielen Zahlen ohne Angabe, was sie bedeuten, nützt mir überhaupt nichts, wenn ich z.B. nicht weiß,

wie alt sind die Personen,
wie lange ist der Beobachtungszeitraum.

Wenn ich z.B. 16 bis 18 jährige 1 Jahr lang beobachte, dann werde ich wahrscheinlich keine Unterschiede bzgl des Auftretens von Krebs feststellen und völlig andere Zahlen bekommen als in den von Robert kopierten Zahlen. Egal durch welche neue Studie man die Zahlen aus der zweiten Tabelle bestätigen will, man wird bei der nächsten Studie völlig andere Zahlen bekommen. Das Ergebnis hängt sehr vom Studiendesign ab und das wird eben oft so gestaltet, dass das gewünschte Ergenis herauskommt

Ich habe schon einmal über den Ehrendirigenten der Bamberger Symphoniker, Herbert Blomstedt, einem Adventisten, berichtet, der sein ganzes Leben lang Vegetarier war. Das nächste Konzert mit ihm ist ein Sonderkonzert im Juli zu seinem 99.Geburtstag. Er ist geboren am 12.Jili 1927. Er könnte die Studie zum roten Fleisch als Bestätigung seiner Lebensweise sehen.

Jeder Mensch ist anders und unser Leben hängt von so viel Faktoren ab.





Das Beispiel mit dem Schwan wird immer bemüht, wenn man eine Aussage widerlegen will, wofür ein einziges Gegenbeispiel genügt. Ein schwarzer Schwan ist und bleibt schwarz, unabhängig davon wie lange ich ihn anschaue, und alle Menschen, die nicht blind sind, sehen das genau so. Für Studien kann ich das nicht anwenden, denn da genügt eine einzige Studie zum Widerlegen nicht.



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Albrecht 3252 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Hallo Robert,

"Die Schwäche von Epidemiologie"

eine ausgezeichnete Darstellung der Problematik ! und insbesondere deshalb notwendig, weil wir in der Meinungspresse so viele letztendlich unzutreffende " wissenschaftliche Erkenntnisse" zu lesen bekommen.

LG, Albrecht  ( 17.02.2026 )

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