23.11.2022
Hallo zusammen,
es ist unfassbar, was hier im Forum oft für qualifizierte Antworten auf medizinische Fragen kommen, die ein "normaler" Schulmediziner so nicht beantworten könnte. Herr Dr. Strunz kann sehr stolz sein, was er mit seinem Lebenswerk erreicht hat!
Habe eine knifflige Aufgabe für alle Interessierten, bei der mir mein Arzt (leider gibt es hier in der Provinz nur gelernte Schulmediziner) schon lange nicht helfen kann. Seit etwa 7 Jahren steigt mein Ferritin unaufhaltsam von 300 bis heute 980 ng/ml an. Nachdem das Übliche ausgeschlossen wurde (Nein, trinke keinen Alkohol, ja, bin Vegetarierin, keine Eisenspeicherkrankheit, nichts Geerbtes) beschränke ich mich seit Monaten darauf, meine Leber zu entlasten, indem ich Blut spenden gehe. Allerdings werde ich dazu jedes Mal nur mit sehr viel Großzügigkeit zugelassen, weil mein Eisenwert sehr niedrig ist. Deshalb gibt man mir dann auch immer Eisentabletten mit...
Weil ich der Sache auf den Grund gehen möchte und der Arzt schon lange nicht weiter weiß (alle Entzündungswerte, die er hat messen lassen, waren in Ordnung), habe ich mir Bluttests eines großen Labors besorgt (das Labor hier in der Provinz kann viele Werte gar nicht ermitteln, ist aber interessanterweise der Anlaufpunkt für alle Ärzte im Landkreis....), in der Praxis Blut abnehmen lassen und alles selbst ans Labor geschickt. Aber darin erfreulicherweise keine sehr auffälligen Werte außer einem schlechten Lipoprotein: Aminogramm gut, Omega 3-Index fast 10, Vitamine gut außer B6, D3 kann erhöht werden, Molybdän niedrig, Bor niedrig.
Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und einen Tipp, was noch untersucht werden müsste? Eigentlich deutet ja doch alles auf eine Entzündung bzw. Erkrankung im Körper hin - aber wo steckt sie und wie kann man sie messen?
Bin für jede Antwort dankbar!